Die Vorwürfe sind heftig: Nach der 3:4-Niederlage von Türkiyemspor II beim SV Rheurdt sprach Türkiyemspor-Coach Lulzim Memeti von Betrug. Der Verein will nun die Kreisspruchkammer anrufen. Genügend Zeugen soll es auch geben. Der Schiedsrichter war für RevierSport nicht erreichbar. Aber auch so sind die Gemüter erhitzt.

Kreis Moers: Betrug? Türkiyemspor will Kreisspruchkammer anrufen

"Es gibt genug Zeugen"

Heiko Gaeb
03. März 2009, 08:57 Uhr

Die Vorwürfe sind heftig: Nach der 3:4-Niederlage von Türkiyemspor II beim SV Rheurdt sprach Türkiyemspor-Coach Lulzim Memeti von Betrug. Der Verein will nun die Kreisspruchkammer anrufen. Genügend Zeugen soll es auch geben. Der Schiedsrichter war für RevierSport nicht erreichbar. Aber auch so sind die Gemüter erhitzt.

Memeti erklärt: "Der Schiedsrichter Ferhat Mintas kam vor der Partie zu uns und sagte, dass er wegen irgendeiner angeblichen Sache von früher, von der wir nichts wussten, so pfeifen würde, dass wir auf jeden Fall verlieren. So kam es dann ja auch. Uns wurden zwei klare Elfmeter nicht gegeben. Für diese Aussage gibt es genug Zeugen, so dass wir Einspruch einlegen werden."

Mintas selbst war für RevierSport nicht zu erreichen. Fredy Oestreich, Abteilungsleiter Fußball beim GSV Moers, dem Verein, in dem Mintas gemeldet ist, legt dagegen die Hand für seinen Schiedsrichter ins Feuer: "Das kann gar nicht sein. Ferhat ist ein sehr gewissenhafter Mensch und würde so etwas niemals sagen."

Wie es nun war, muss die Kreisspruchkammer entscheiden.

Autor: Heiko Gaeb

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