Beim Nachbarschaftsduell in der 2. Volleyball-Bundesliga zwischen dem VV Humann aus Essen und den RWE Rhein Ruhr Volleys aus Bottrop ging es am gestrigen Samstagabend in Essen richtig zur Sache. Am Ende war der Favorit aus Bottrop mit 3:1 (25:15, 25:27, 25:21, 25:20) erfolgreich.

Volleyball: VV Humann - RWE Rhein-Ruhr Volley 1:3

Aufstieg ist nur noch Formsache

Aljoscha Cramer
01. März 2009, 12:17 Uhr

Beim Nachbarschaftsduell in der 2. Volleyball-Bundesliga zwischen dem VV Humann aus Essen und den RWE Rhein Ruhr Volleys aus Bottrop ging es am gestrigen Samstagabend in Essen richtig zur Sache. Am Ende war der Favorit aus Bottrop mit 3:1 (25:15, 25:27, 25:21, 25:20) erfolgreich.

„Es war ein schwieriges Derby, Humann hat uns alles abverlangt“, betonte RWE-Trainer Michael Werzinger nach dem regionalen Highlight. Die Bottroper haben damit den Grundstein für den Aufstieg in die 1. Bundesliga gelegt, denn ab sofort warten nur noch lösbare Aufgaben auf die Bottroper. „Das dürften wir nun auch schaffen“, frohlockte Werzinger.

Den Essenern war es im Schlager daran gelegen, den Gästen genau dieses Hochgefühl zu vermiesen. Das Hinspiel konnten die RWE Volleys mit 3:0 klar für sich entscheiden, doch dieses mal sollte das Derby aus Sicht der Humänner einen anderen Ausgang haben.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/010/895-11290_preview.jpeg Bottrops Angreifer Alex Stein überwindet den Essener Block. (Foto: Schulte)[/imgbox]Die Sporthalle „Wolfskuhle“ war gut besetzt und auch die Bottroper hatten einige Anhänger mit einem Reisebus mitgebracht. „Wir haben fast 200 Zuschauer im Rücken gehabt, für uns war es schon fast wie ein Heimspiel“, freute sich Werzinger. Die Stimmung konnte auf beiden Seiten kaum besser sein. Nachdem die ersten Ballwechsel vollzogen waren, konnte man dann auch sehen, dass die Spieler heiß auf den Vergleich waren. Den ersten Satz konnte Bottrop deutlich mit 25:15 für sich entscheiden, das Essener Team machte allerdings nicht den Eindruck jetzt schon die Flinte ins Korn zu Werfen. Mit einer guten Defensiv-Leistung zwangen sie die Gäste zu Fehlern und konnten im zweiten Satz mit 27:25 ausgleichen.

Doch danach brachen alle Dämme und der Tabellenführer fuhr die letzten beiden Sätze souverän ein. Trainer Werzinger befand voller Stolz: „Bei uns hat alles gepasst und wir genießen den Augenblick“ und in fünf Spieltagen dann wahrscheinlich die Meisterschaft und den damit verbundenen Sprung in die Eliteliga.

Autor: Aljoscha Cramer

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