Sunday Oliseh lässt sich vom Bundesligisten Borussia Dortmund nicht so einfach abspeisen. Der Nigerianer nimmt die Kündigung des BVB nicht hin und will ab dem 1. Juli wieder ins Training der Schwarz-Gelben einsteigen.

Oliseh: "BVB muss meinen Vertrag akzeptieren"

15. März 2004, 17:05 Uhr

Sunday Oliseh lässt sich vom Bundesligisten Borussia Dortmund nicht so einfach abspeisen. Der Nigerianer nimmt die Kündigung des BVB nicht hin und will ab dem 1. Juli wieder ins Training der Schwarz-Gelben einsteigen.

Nach der Kündigung seines Vertrags beim Bundesligisten Borussia Dortmund hat Sunday Oliseh am Montag erklärt, den Rauswurf nicht so einfach hinzunehmen. Der Nigerianer sagte im Fachmagazin kicker: "Die können schreiben, was sie wollen. Klar ist, dass sie mit mir Geld sparen wollen. Aber ich gehe davon aus, dass ich ab 1. Juli in Dortmund trainiere". Der Mittelfeldspieler weiter: "Falls die das nicht wollen, sollen sie mich auszahlen. Sie müssen meinen Vertrag akzeptieren." Olisehs Vertrag bei den Schwarz-Gelben lief eigentlich noch bis 2005.

Trennung nach Kopfstoß

Anlass der Trennung war der Vorfall im Anschluss an das Bundesligaspiel des VfL Bochum gegen Hansa Rostock am 28. Februar, als Oliseh seinen VfL-Mitspieler Vahid Hashemian angegriffen und ihm durch einen Kopfstoß das Nasenbein gebrochen hatte. Der Vertrag des Ex-Kölners mit Bochum war daraufhin aufgelöst worden.

Der BVB hatte den Olympiasieger von 1996 an die Bochumer ausgeliehen und zuletzt noch einen Teil des Gehalts des Afrikaners gezahlt. Das Salär von Oliseh bei der Borussia wird auf 1,8 Millionen Euro per annum geschätzt.

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