Wenn Lisa Weiß sich am Mittwoch gemütlich mit ein paar Freunden vor den Fernseher setzt, um sich das Spiel der DFB-Elf gegen Finnland an zugucken, wünscht sie den beiden deutschen Torhüterinnen nichts Schlechtes.

SG Schönebeck: Lisa Weiß wie Oliver Kahn

Bei Anruf Algarve-Cup

Jasmin Maus
01. März 2009, 11:47 Uhr

Wenn Lisa Weiß sich am Mittwoch gemütlich mit ein paar Freunden vor den Fernseher setzt, um sich das Spiel der DFB-Elf gegen Finnland an zugucken, wünscht sie den beiden deutschen Torhüterinnen nichts Schlechtes.

Denn auch wenn die Nummer eins im Kasten der SG Schönebeck bei einer Verletzung von Nadine Angerer und Ursula Holl schnurstracks nach Portugal fliegen würde, sieht ihr Weg in die Nationalmannschaft anders aus: „Mein großes Ziel ist die WM 2011. Bis dahin werde ich in Essen voll angreifen und mich über gute Leistungen für Silvia Neid empfehlen“, gibt sich die 21-Jährige selbstbewusst.

Grund dazu hat sie allemal: Steht die angehende Sportstudentin mit ihren Essener Teamkolleginnen vor dem 101. Bundesligamatch doch auf einem soliden fünften Tabellenplatz. Ein noch besseres Abschneiden erhofft sich Weiß allerdings von den Nationalspielerinnen beim Algarve Cup. „Den Titel nach 2006 noch einmal einzustreichen, wäre schon was Tolles. Aber Hauptsache, die Mädels geben ihr Bestes.“

In ihren sieben Einsätzen bei der deutschen U23 hat die 1,71 Meter große Torhüterin auch immer Alles gegeben. „Junioren-Turniere wie der jährlich stattfindende Nordic-Cup gelten für mich als Bindeglied zur A-Nationalmannschaft. Solange ich dort auch weiterhin meine Chance bekomme, bin ich auf dem richtigen Weg“, verkündet Weiß. Sollte sie tatsächlich eine Karriere wie ihr großes Vorbild Oliver Kahn einschlagen, stehen ihr sicherlich alle Tore offen. Ihr abschließendes Urteil: „Verrückt genug bin ich jedenfalls.“

Autor: Jasmin Maus

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