Es besteht Gesprächsbedarf. Unter der Woche trennte sich Rot-Weiss Essen von Reserve-Coach „Kalla“ Pflipsen. Eine Verbindung, die nie wirklich nach Zukunft „roch“.

Essen II/Hamm: Wrobel, Sobczak tragen Verantwortung

Hannes Wolf ein Kandidat

Oliver Gerulat
21. Februar 2009, 20:18 Uhr

Es besteht Gesprächsbedarf. Unter der Woche trennte sich Rot-Weiss Essen von Reserve-Coach „Kalla“ Pflipsen. Eine Verbindung, die nie wirklich nach Zukunft „roch“.

„Das ist sicherlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt passiert“, legt sich Waldemar Wrobel, der am heutigen Sonntag ab 15 Uhr im Georg-Melches-Stadion gegen Hamm zusammen mit Richard Sobczak für die U23 verantwortlich ist, fest.

Nun sucht RWE einen Nachfolger für den Ex-Profi, der bei seiner ersten Trainerstation zu viele Unwägbarkeiten gesehen hat. „Einen externen Kandidaten“, wie Damian Jamro, U23-Abteilungsleiter, ausführt. „Zeitlich haben wir das alles abgesprochen“, bleibt Wrobel entspannt, der „oben“ als Koordinationstrainer fungiert. Der hauptberufliche Polizeihauptkommissar ist sicher: „Auch die Neubesetzung der Rolle wird vernünftig ablaufen, es wird zweifellos jemand kommen, der zum Verein passt.“

Ein Teamplayer, darauf werden Thomas Strunz, Geschäftsführer Sport, und Jamro achten. Wrobel definiert: „Es wird einer sein, der gut für die Truppe ist und auch gut für das Team um das Team.“ Wrobels Zauberwort heißt: „Kommunikation.“ Gepaart mit „Harmonie. Das alles zu entwickeln, ist uns bislang auch gelungen“.

Eine Liste mit Kandidaten liegt vor, da „wir uns im Sommer auch mit einigen unterhalten haben“. Nicht nur mit Pflipsen. Interessant könnte eine Option wie Hannes Wolf (27, Spielertrainer beim Westfalenligisten SC Aplerbeck 09) sein.
Der sportliche Erfolg soll nicht vergessen werden, Hamm soll nichts mitnehmen, wenn der Gegner überhaupt anreisen darf. Wrobel: „Wir wollen auflaufen, und wenn es auf dem Parkplatz ist.“

Für Hans-Werner Moors ist die Reise an die Hafenstraße eine in die Vergangenheit. Von 1989 bis 1991 trainierte der jetzige Hammer Coach die Rot-Weissen, damals in der Zweiten Liga.
Trotz des Spielausfalls am vergangenen Sonntag gegen den ETB sind die „Rothosen“ gut im Rhytmus. Das bewies der 4:0-Sieg unter der Woche gegen den Westfalenliga-1-Klub Davaria Davensberg.

Obwohl seine Truppe zuletzt mit nur einer Spitze erfolgreich agierte, überlegt Moors, neben Flitzer Kevin Lanzendörfer einen zweiten Stürmer zu bringen.

Autor: Oliver Gerulat

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