Das heutige Match gegen die Münchner „Löwen“ wird dem MSV den Weg zeigen.

MSV: Neururer stand „noch nie so auf dem Prüfstand“

„Zebras“ jagen „Löwen“

22. Februar 2009, 10:37 Uhr

Das heutige Match gegen die Münchner „Löwen“ wird dem MSV den Weg zeigen.

„Es ist eines meiner wichtigsten Spiele in meiner Karriere“, redet auch Peter Neururer nicht lange um den heißen Brei herum. „Ich war in der ganzen Zeit noch nie so auf dem Prüfstand wie heute. Nur mit einem Dreier können wir den Punkt aus Augsburg aufwerten.“

Zwar ist der Fußballlehrer auch nach sieben Spielen noch ungeschlagen, doch vier Unentschieden trüben die Bilanz der eigentlichen Aufholjagd. Und sollte Duisburg wie bereits in der Hinrunde geschehen, die „Löwen“ erneut aufbauen, wird ein Angriff auf die Aufstiegsplätze nur noch Utopie sein. „Ich hoffe, dass die Spieler den Druck, den ich nicht habe, auch nicht spüren“, umschreibt Neururer die Stimmungslage.

Fest steht aber, dass er sein erfolgreiches System mit drei Spitzen und Christian Tiffert dahinter nicht verändern wird. „Personell kann aber etwas passieren“, hebt Neururer an. Denn schließlich ist Mihai Tararache wieder vollständig fit und im Training meldet auch Neuzugang Änis Ben-Hatira Ansprüche auf einen Platz in der Startelf an. „Viele meiner Kollegen beneiden mich, dass ich so eine Auswahl in der Hinterhand habe“, freut sich Neururer über das Luxusproblem. Denn für Tararache müsste wahrscheinlich Adam Bodzek weichen. Für den Hamburger Ben-Hatira ein Stürmer. Doch Cedrick Makiadi, Dorge Kouemaha und Marcel Heller haben dem Coach keinen Grund gegeben, sie rauszunehmen.

Leichter fällt die Aufstellung der Viererkette, denn Bernd Korzynietz, Björn Schlicke, Markus Brzenska sowie Olivier Veigneau sind trotz der jüngsten Wackler echte Stützen im MSV-Team. „Zusammen mit Keeper Tom Starke passt das“, lehnt sich Neururer vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber entspannt zurück.

Die „Löwen“ haben dem MSV bereits zwei Mal ein Beinchen gestellt und waren mitverantwortlich dafür, dass die Hinrunde so schlecht abgelaufen ist. Nun können die „Zebras“ den Spieß umdrehen, selbst den Anschluss nach oben halten und die kleine Serie des TSV beenden. Doch dafür ist eine enorme Leistungssteigerung notwendig, denn mit einem erneuten Auftritt wie in Augsburg oder gegen Wehen dürfte kaum etwas zu holen sein. Neururer ballt die Faust: „Mit den Fans im Rücken werden wir gewinnen.“

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