In der Hinrunde gehörte Neven Subotic noch zu den großen Shooting-Stars der Liga.

Subotic’ Suche nach der verlorenen Form

„Das ist eine Fußballmär"

Matthias Dersch
23. Februar 2009, 08:17 Uhr

In der Hinrunde gehörte Neven Subotic noch zu den großen Shooting-Stars der Liga.

Aktuell geht der 20-Jährige jedoch durch ein - in seinem Alter durchaus erwartbares und normales - Leistungstief.

Wie zuvor schon gegen Bremen, Leverkusen und Cottbus wirkte der Innenverteidiger auch gegen Schalke nicht immer sattelfest und ermöglichte seinem Gegenspieler Kevin Kuranyi immer wieder gute Tormöglichkeiten.

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Allein der Tatsache, dass der Schalker Stürmer es nicht fertig brachte, diese auch zu verwerten, war es geschuldet, dass die Borussia am Ende überhaupt noch zum Punktgewinn kam. Doch im gleichen Maße, wie Subotic’ Formkurve nach unten zeigt, baut sich Jürgen Klopp immer größer vor seinem Jungstar auf.

„Ich halte mich jetzt nicht für den Fußballfachmann schlechthin, aber der Fehler vor dem 0:1 ist eindeutig außen passiert", nahm der 41-Jährige seinen Schützling nach der Partie vor aufkeimender Kritik in Schutz: „Dass Neven an dieser Szene Schuld sein soll, ist eine Fußballmär."

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Der BVB-Coach hielt eine regelrechte Verteidigungsrede für den zukünftigen serbischen Nationalspieler, der vor dem Gegentreffer zwar korrekterweise den Raum, und nicht den Gegner deckte, dabei Kuranyi jedoch komplett aus den Augen verlor.

Klopps Intention ist dabei ebenso nachvollziehbar wie einleuchtend: Er braucht Subotic. Denn nach Mats Hummels‘ Saisonaus ist er - trotz seiner erst 21 Bundesligapartien - der BVB-Innenverteidiger mit der größten Erfahrung.

Findet er nicht schnell wieder in die Spur, könnte es angesichts der kommenden offensiv starken Gegner Hoffenheim und Stuttgart ungemütlich werden.

Autor: Matthias Dersch

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