Schalke-Manager Rudi Aussauer hat die Pläne des zukünftigen Gelsenkircheners Ailton, bald für die Nationalmannschaft des Katar zu stürmen, kritisiert. Laut Assauer hat der Brasilianer nicht

Assauer kritisiert Ailtons Katar-Pläne

24. Februar 2004, 19:42 Uhr

Schalke-Manager Rudi Aussauer hat die Pläne des zukünftigen Gelsenkircheners Ailton, bald für die Nationalmannschaft des Katar zu stürmen, kritisiert. Laut Assauer hat der Brasilianer nicht "mit uns darüber gesprochen."

Kaum ist der Streit zwischen Schalke 04 und Werder Bremen über den Wechsel von Top-Torjäger Ailton vorbei, schon gibt es die erste Meinungsverschiedenheit zwischen dem Stürmer und Rudi Assauer. Der Manager der "Königsblauen" konnte sich überhaupt nicht mit den Plänen des Brasilianers anfreunden, möglicherweise künftig für die Nationalelf des Katar zu stürmen. "Das passt uns überhaupt nicht. Ailton hat noch nicht mal mit uns darüber gesprochen. Es liegt in unserem Interesse, dass die Sache mit Katar nicht stattfindet", sagte Assauer der Bild-Zeitung.

Die Antwort von Top-Torjäger Ailton (19 Saisontore), der im Sommer von Werder Bremen zu Schalke 04 wechseln wird, kam prompt und deutlich: "Das geht Herrn Assauer gar nichts an, sondern nur mich und meine Familie. Nächste Woche gibt´s eine Entscheidung - und die treffe ich ganz allein."

Hintergrund sind die Bemühungen des Wüstenstaates, dass Ailton die Staatsbürgerschaft des Katar annimmt und damit in der Nationalmannschaft spielen kann. Dafür soll der Angreifer rund eine Million Euro und weitere 400.000 Euro pro Jahr einstreichen. Ailton hat bislang noch kein Länderspiel für Brasilien bestritten und könnte demnach noch für ein anderes Land spielen.

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