Zurück zu den Wurzeln. Schon beim 1:0 in Dortmund und beim 2:0 in Köln trugen jeweils drei gebürtige Gelsenkirchener das Schalker Trikot stolz auf der Brust. Gestern stand mit Thomas Kläsener, Hamit Altintop und Michael Delura erstmals jenes Trio aus der Heimatstadt sogar in der Anfangsformation.

SCHALKE 04 - Rudi Assauers Tipps für Michael Delura

hb
24. Februar 2004, 15:07 Uhr

Zurück zu den Wurzeln. Schon beim 1:0 in Dortmund und beim 2:0 in Köln trugen jeweils drei gebürtige Gelsenkirchener das Schalker Trikot stolz auf der Brust. Gestern stand mit Thomas Kläsener, Hamit Altintop und Michael Delura erstmals jenes Trio aus der Heimatstadt sogar in der Anfangsformation.

Zurück zu den Wurzeln. Schon beim 1:0 in Dortmund und beim 2:0 in Köln trugen jeweils drei gebürtige Gelsenkirchener das Schalker Trikot stolz auf der Brust. Gestern stand mit Thomas Kläsener, Hamit Altintop und Michael Delura erstmals jenes Trio aus der Heimatstadt sogar in der Anfangsformation.

Rückblende: Vor knapp einem halben Jahr beim 0:0 gegen den VfB Stuttgart war Frank Rost der einzige Deutsche im Schalker Aufgebot. Nun scheint man wieder die Talente, die vor der eigenen Haustür groß geworden sind, für sich zu entdecken. "Mein Einsatz von Anfang an gegen so eine starke Mannschaft wie Bremen ist für mich eine Ehre", freute sich Delura, dem Trainer Jupp Heynckes nach seinem Tor-Debüt in Köln nun das Vertrauen schenkte.

Auch wenn nicht alles geklappt hat, ich wollte nicht einfach mitschwimmen, sondern mich zeigen und Gas geben", packten den 18-Jährigen anschließend gemischte Gefühle. "Meine Leistung war ganz in Ordnung, denke ich. Ich hätte mir ein Tor gewünscht, aber meine Chancen-Verwertung war schlecht", zeigte sich Delura durchaus selbstkritisch.

Am Freitag erfuhr der Schüler von Heynckes, dass er von Anfang an spielen würde und zwar auf der rechten Seite. Mit hat sein Auftritt sehr gut gefallen. Er hatte ein oder zwei schlechte Aktionen, aber man sieht doch, was für ein guter Fußballer ist", sprach der 58-Jährige von einem guten Einstand Deluras. "Der Junge ist gerade erst 18 geworden", erwartete Rudi Assauer vom Youngster noch keine Wunderdinge. "Ich habe im direkt nach dem Spiel gesagt, er hätte den Ball einfach nur ins kurze Eck schieben müssen. Das muss er halt noch lernen", gab der Manager dem langen Schlaks gleich Tipps für cooleres Verhalten vor dem Tor.

Es war neben dem Doppel-Versuch von Gerald Asamoah in der 36. Minute sicher Schalkes beste Torchance, als Delura unmittelbar vor der Pause nach einem schönen Pass von Ebbe Sand das Leder hoch links in den Winkel. Bremens Keeper Andreas Reinke pflückte das Ball locker herunter, der Schalker Neuentdeckung wurde ein weiteres Erfolgserlebnis nach dem Siegtreffer in Köln verwehrt.

Autor: hb

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