Dass es deutlich ausfallen würde, war zu befürchten. Schließlich spielte bei der Partie Mintard III gegen Franz-Sales-Haus der Ligaprimus gegen den Vorletzten.

Mintard III siegt 25:0

"Das hat keinen Spaß mehr gemacht"

Aaron Knopp
17. Februar 2009, 17:50 Uhr

Dass es deutlich ausfallen würde, war zu befürchten. Schließlich spielte bei der Partie Mintard III gegen Franz-Sales-Haus der Ligaprimus gegen den Vorletzten.

Dennoch, bis dahin hielt sich sowohl der Offensivdrang der Hausherren (4,5 Tore im Schnitt) als auch das Schießbuden-Potenzial der DJK (5,2 Gegentore) für Kreisliga-C-Verhältnisse in Grenzen.

Daher macht das Resultat, das selbst "Kultklub" Inter Bochum zur Ehre gereicht hätte, schon etwas stutzig. Mit 25:0 lederten die Mintarder die DJK ab. RS fragte: Was war da los?

Markus Rocholz (Trainer DJK BW Mintard):

"Das hat schon keinen Spaß mehr gemacht. Ein bisschen bewegen sollte man sich ja schließlich auch während eines Spiels. Zum einen ist Franz-Sales-Haus natürlich Vorletzter in der Tabelle, zum anderen sind die nur mit zehn Mann angereist. Nach ungefähr 20 Minuten stand es schon 13:0. Und dann sind noch mal rund 20 Minuten vergangen, in denen wir gar kein Tor geschossen haben. Wir haben eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Kickern, die alle mal Bezirks- oder Landesliga gespielt haben und wenn die anderen dann mit dem letzten Aufgebot antreten, macht sich sowas schon bemerkbar. Vor Franz-Sales-Haus muss man aber den Hut ziehen, dass sie überhaupt angetreten sind."

Thomas Formella (Fußballobmann DJK Franz-Sales-Haus):

"Die Mannschaft hat mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Die sind schon nur mit zehn Mann angereist, dann hat sich noch der Torwart den Finger angebrochen und ein Feldspieler musste für ihn in den Kasten. Ein anderer Akteur hatte einen Ohrring drin, den er nicht rausbekommen hat und der Referee hat ihn dann runtergeschickt. Nach 25 Minuten waren wir also nur noch mit acht Mann. Ich hätte gerne noch Leute aus der ersten Mannschaft runtergeschickt, aber die haben selbst mit Verletzungen zu kämpfen. Wir wollten das Spiel aber auch auf keinen Fall ausfallen lassen, daher wären wir auch mit sieben Mann da runter gefahren."

Autor: Aaron Knopp

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