Oberliga Westfalen: VfB Hüls hält an Anderbrügge fest

Verlängerung für den Eurofighter

Thomas Ziehn
24. November 2006, 16:30 Uhr

Der VfB Hüls und Trainer Ingo Anderbrügge arbeiten vorerst bis zur Winterpause weiter zusammen. Der Mannschaftsrat des abstiegsbedrohten Oberligisten sprach sich Anfang der Woche in einem Gespräch mit dem Vorstand für eine weitere Zusammenarbeit mit dem stark in die Kritik geratenen „Eurofighter“ (revierkick.de berichtete) aus.

Die Verantwortlichen entsprachen dann am gestrigen Abend dem Wunsch der Mannschaft. Unter vier Augen versicherte Anderbrügge zuvor Hüls´ Fußballboss Horst Darmstädter, dass er überzeugt sei, bis zur Winterpause Punkte gegen den Abstieg zu sammeln und so die Wende einzuleiten. Sollte dies nicht gelingen, kündigten die Verantwortlichen am Badeweiher an, erneut über die Zukunkt diskutieren zu wollen.

Weitere Auflage für den Ex-Schalker: Die von Anderbrügge aus dem Kader geworfenen Spieler Erkan Kacar, Kadir Mutluer und Andreas Beckmann gehören wieder zur Mannschaft. Kacar und Mutluer hatten nach dem 2:3 im Abstiegsduell bei der SG Wattenscheid ihren Abschied angekündigt, sollte Anderbrügge weiter im Amt bleiben. Auf den VfB-Coach wartet also noch viel Arbeit.

Der VfB Hüls steht mit sechs Punkten aus 14 Spielen auf dem letzten Tabellenrang und der Abstand zum „rettenden Ufer“ beträgt bereits fünf Punkte. Seit 13 Spielen wartet die Anderbrügge-Elf auf einen Sieg und vor ihr liegt ein schweres Restprogramm. So kommt es am 3. Dezember zum Duell mit dem ambitionierten FC Gütersloh, eine Woche darauf wartet mit dem SV Lippstadt der aktuelle Spitzenreiter auf die Badeweiher-Elf. Zum Jahresabschluss kommt es dann zum Duell mit dem Aufsteiger Hammer SpVg.

Autor: Thomas Ziehn

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