Victor Agali vom Bundesligisten Schalke 04 wird der nigerianischen Nationalelf wider Erwarten doch beim Afrika-Cup zur Verfügung stehen. Der Angreifer hatte zuvor seinen Verzicht angedroht.

Afrika-Cup findet doch mit Schalkes Agali statt

16. Januar 2004, 12:22 Uhr

Victor Agali vom Bundesligisten Schalke 04 wird der nigerianischen Nationalelf wider Erwarten doch beim Afrika-Cup zur Verfügung stehen. Der Angreifer hatte zuvor seinen Verzicht angedroht.

Nun fliegt er doch nach Afrika: Victor Agali wird allen vorherigen Drohungen zum Trotz mit der Nationalelf Nigerias zum Afrika-Cup nach Tunesien (24. Januar bis 14. Februar) reisen. Nach einem Gespräch mit Schalkes Teammanager Andreas Müller hat der Afrikaner seine ursprüngliche Absage revidiert und wird am kommenden Montag nach Faro/Portugal reisen, wo sich die "Super Eagles" auf das Turnier vorbereiten.

Bei einer Absage drohte Sperre

Nationaltrainer Christian Chukwu hat Agali in das endgültige Aufgebot des Olympiasiegers von 1996 nominiert. Hätte der 25-Jährige seinem Heimatverband abgesagt, wäre er für Schalke gesperrt worden. Somit fehlt Agali den Königsblauen mindestens im Revierderby bei Borussia Dortmund am 30. Januar (20.15 Uhr/live in ARD und bei Premiere).

Sollte Nigeria das Endspiel erreichen, würde der ehemalige Rostocker in drei Bundesliga-Partien ausfallen. Nach Faro wird Agali vermutlich ohne Spielpraxis reisen. Am Donnerstag hat der Angreifer wieder das Mannschaftstraining bei den Gelsenkirchenern aufgenommen, nachdem er zuvor zehn Tage wegen muskulärer Probleme lang nur ein individuelles Programm absolviert hatte.

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