Mäzen Dietmar Hopp von Herbstmeister 1899 Hoffenheim hat sich gegen einen Börsengang von Fußballvereinen ausgesprochen.

Hopp: "Fußballvereine gehören nicht an die Börse"

"Erfolge hängen zu sehr von Emotionen ab"

sid
07. Februar 2009, 12:07 Uhr

Mäzen Dietmar Hopp von Herbstmeister 1899 Hoffenheim hat sich gegen einen Börsengang von Fußballvereinen ausgesprochen.

"Ich predige zwar, Fußballvereine müssen wie Unternehmen geführt werden. Aber sie gehören nicht an die Börse", sagte der SAP-Gründer der Bild-Zeitung: "Das hat sich mit Borussia Dortmund gezeigt. Erfolge hängen zu sehr von Emotionen ab und Fußball ist kaum planbar."

Die Dortmund-Aktien, die beim Börsenstart im November 2000 noch elf Euro gekostet haben, sind derzeit nur noch 1,05 Euro wert. Hopp, der nach eigenen Angaben durch den Wertverlust der SAP-Aktien derzeit zwei Milliarden Euro verloren hätte, sprach sich für den Fall größerer Auswirkungen der Finanzkrise auf den Fußball auch für Gehaltskürzungen für die Spieler aus: "Wenn die Vereine keinen Gewinn abwerfen, dann müssen auch die Spielergehälter runter. "

Autor: sid

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