Die finanziellen Probleme bei Borussia Dortmund reißen nicht ab. Nach einem Bericht der Westfälischen Rundschau waren die Gehaltskürzungen nur für 2003 gültig. Im neuen Jahr beziehen die Akteure wieder ihr volles Salär.

BVB-Profis 2004 wieder mit mehr Geld in der Tasche

03. Januar 2004, 15:43 Uhr

Die finanziellen Probleme bei Borussia Dortmund reißen nicht ab. Nach einem Bericht der Westfälischen Rundschau waren die Gehaltskürzungen nur für 2003 gültig. Im neuen Jahr beziehen die Akteure wieder ihr volles Salär.

Offensichtlich können die Spieler von Borussia Dortmund im neuen Jahr wieder mit mehr Geld rechnen. Die 20-prozentigen Gehaltskürzungen für die Profis waren offenbar nur eine kurzfristige Sparmaßnahme. Die Westfälische Rundschau berichtete am Samstag unter Berufung auf BVB-Mittelfeldstar Tomas Rosicky, dass die Streichung von Gehaltsteilen seit dem Aus der Westfalen in der Champions-League-Qualifikation im vergangenen Spätsommer auf 2003 begrenzt war und seit Jahresbeginn wieder volle Zahlungen erfolgen würden.

Rosicky hält Wechsel für möglich

Angesichts der finanziellen Probleme des Ex-Meisters, der alleine durch den K.o. in der Königsklasse mindestens 15 Millionen Euro Einnahmen verpasste und zurzeit Pläne für eine Anleihe in Höhe von angeblich 100 Millionen Euro prüft, schließt Rosicky einen Wechsel zu einem anderen Klub nicht mehr aus. Dass der BVB den noch bis 2008 laufenden Vertrag zum Saisonende im Falle eines lukrativen Angebots auflösen lassen könnte, bezeichnete der Spielmacher von Deutschlands EM-Vorrundengegner Tschechien gegenüber der Rundschau "bei der derzeitigen Situation der Borussia als durchaus logisch".

Der 23-Jährige, an dem mehrere Klubs aus Italien und Spanien Interesse haben, scheint auch grundsätzlich zu einem Abschied von den Schwarz-Gelben bereit zu sein: "Ich fühle mich sehr wohl in Dortmund, würde aber genauso gerne in einer anderen Umgebung spielen."

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