In der kommenden Woche beginnen auf dem Berger Feld die Vorarbeiten  für das bis zum Frühjahr 2005 entstehende Gesundheits- und Rehabilitations-Zentrum AufSchalke. In den kommenden 15 Monaten wird die rechte Hälfte der Haupttribüne im Parkstadion abgerissen, um dem viergeschossigen Vorzeige-Bau zu weichen.

SCHALKE 04 - Neue Millionen-Projekte

hb
14. Dezember 2003, 13:08 Uhr

In der kommenden Woche beginnen auf dem Berger Feld die Vorarbeiten für das bis zum Frühjahr 2005 entstehende Gesundheits- und Rehabilitations-Zentrum AufSchalke. In den kommenden 15 Monaten wird die rechte Hälfte der Haupttribüne im Parkstadion abgerissen, um dem viergeschossigen Vorzeige-Bau zu weichen.

In der kommenden Woche beginnen auf dem Berger Feld die Vorarbeiten für das bis zum Frühjahr 2005 entstehende Gesundheits- und Rehabilitations-Zentrum AufSchalke. In den kommenden 15 Monaten wird die rechte Hälfte der Haupttribüne im Parkstadion abgerissen, um dem viergeschossigen Vorzeige-Bau zu weichen.

S04 und die Schüchtermann-Schiller’schen Kliniken sind jeweils 50-prozentige Partner, S04-Manager Rudi Assauer sowie Klinik-Chef Dieter Stelmaszek die Geschäftsführer.

Vorbild-Charakter des mit etwa 10.000 qm Nutzungsfläche „mit Abstand größten Rehazentrums in Deutschland“, wie Assauer betont, ist das medic.os-Center in Osnabrück. Assauer nahm die 5.000 qm große Anlage am 12. Februar diesen Jahres unter die Lupe und überzeugte sich vom dortigen Konzept. „Wir haben absolute Experten eingekauft“, weiß der 59-Jährige. „Es gibt keinen besseren Stadnort als Gelsenkirchen. Hier existiert eine ambulante Rehabilitation mit riesigem Umfeld, wo wir eine Versorgungslücke schließen können“, bekräftigt Stelmaszek.

120 Mitarbeiter in den Bereichen Orthopädie, Kardiologie und Onkologie sollen ab 2005 täglich über 200 Reha-Patienten betreuen. Schnittstelle zwischen Verein und Rehazentrum ist S04-Fitness-Coach Dr. Christos Papadopoulos.

Ein Investor für das 20 Millionen teure Projekt ist allerdings noch nicht gefunden. Um weiter in Beine und in Steine investieren zu können, hält sich der FC Schalke in den nächsten Jahren auch mit weiteren Bau-Maßnahmen zurück. Das im Anschluss ans Rehazentrum in Erweiterung zur Südkurve geplante Hotel ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. „Das kostet alles eine Menge Geld. Und die Notenpresse haben sie mir geklaut, deshalb kann ich nicht mehr drucken“, verkauft Assauer die fehlenden Mittel mit gewohntem Humor. „Die Anzeichen, dass es mit dem Hotel klappen wird, sind gut. Bedingung ist, dass es bis zur WM 2006 stehen muss“, kennt Schalkes Präsident die Vorgaben seitens des DFB.

Fakt ist indes, dass die Lizenzspieler in den nächsten Jahren neue Umkleiden erhalten werden. Im Bauch des Parkstadions atmen die Profis noch den Muff der 70er Jahre, was nach Meinung von Assauer nicht verkehrt ist. „Schalke lebt von der Tradition“, grinst der Manager. Der Kabinentrakt wird den linken Teil der Haupttribüne (Richtung Nordkurve) einnehmen und parallel zum Rehzentrum oder nach Fertigstellung dessen gebaut.

Autor: hb

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