Die Uhr tickt. Von Donnerstag, 0 Uhr, gerechnet, bleiben noch 108 Stunden Zeit, um Korrekturen am Kader vorzunehmen.

Schalke: Stürmer Marko Arnautovic ein heißer Kandidat

Wieder führt die Spur nach Enschede

29. Januar 2009, 09:22 Uhr

Die Uhr tickt. Von Donnerstag, 0 Uhr, gerechnet, bleiben noch 108 Stunden Zeit, um Korrekturen am Kader vorzunehmen.

Schalke wird sich wohl nicht aus dem Transferfenster lehnen und Lockrufe in Richtung eines Spielers ausstoßen. "Bis Montag kann noch viel passieren. In den letzten Tagen vor dem Ende der Wechselfrist ist erfahrungsgemäß immer noch eine Menge Bewegung auf dem Transfermarkt", meint Andreas Müller zwar, doch "so wie es aussieht, wird sich bei uns nichts mehr tun".

Zwar würde der S04-Manager gerne noch die Ladenhüter Albert Streit und Carlos Grossmüller los werden, doch "es liegen keine Angebote vor". Auf der anderen Seite hat sich bisher keine Verstärkung für die Offensive aufgetan, und nach dem 4:1 in Jena dürfte Müller einen Schnellschuss nicht für nötig halten.

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Doch schon jetzt bemüht sich der 46-Jährige wohl um ein großes Talent, den Österreicher Marko Arnautovic. Der erst 19-Jährige stürmt für Twente Enschede, wo er unter Fred Rutten seine ersten Einsätze im Profifußball hatte. Der in Wien geborene Sohn eines Serben gilt als Allrounder im Angriff, kann sowohl auf den Außenbahnen als auch im Zentrum auflaufen.

Dort könnte der 1,90 Meter große Arnautovic im Sommer Kevin Kuranyi beerben, dessen Zukunft in Gelsenkirchen ungewiss ist.
Müller hat zwar die Spekulationen, nach denen Schalke automatisch immer wieder mit Kickern von Ruttens Ex-Klub in Verbindung gebracht wird, noch zuletzt weit von sich gewiesen. Doch Arnautovic passt genau ins Anforderungsprofil und Rutten kennt eben seine Stärken.

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Allerdings hält auch Twente-Coach Steve McClaren große Stücke auf den Österreicher, der bisher in 13 von 18 Ligaspielen dabei war sieben Tore erzielt hatte. Arnautovic hat bei den "Tukkers" noch einen Vertrag bis 2011. Im Sommer 2008 holte sich Feyenoord Rotterdam mit einem Angebot über 4,5 Millionen Euro eine Abfuhr. Zudem sollen Inter Mailand, St. Petersburg und Ajax Amsterdam an ihm interessiert sein.

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