Beim 2:2 im Testspiel gegen 1860 München entlud sich der Zorn der Schalker Fans einmal mehr an Manager Andreas Müller.

Schalke: Wieder "Müller-raus"-Rufe

"Es geht nicht um mich!"

25. Januar 2009, 10:17 Uhr

Beim 2:2 im Testspiel gegen 1860 München entlud sich der Zorn der Schalker Fans einmal mehr an Manager Andreas Müller.

Der 46-Jährige reagierte besonnen auf die Unmutsäußerungen und hofft nach wie vor, dass sich die Stimmung auf Schalke bessern wird, wenn sich nur die sportlichen Ergebnisse bald auch einstellen.

Andreas Müller, selbst in einem Testspiel müssen Sie sich jetzt 'Müller-raus'-Rufe anhören. Wie lange soll das noch gut gehen?

Ich messe dem nicht all zu große Bedeutung bei, denn ich wiederhole mich in diesem Punkt gerne: Es geht nicht um mich, sondern um den Verein Schalke 04. Wir alle wollen weiter nach vorne kommen und es besser machen als zuletzt.

Aber der Zorn der Fans konzentriert sich doch nach wie vor auf Ihre Position und nicht die Spieler oder Trainer Fred Rutten!

Damit komme ich klar. Wenn sich in den nächsten Wochen wieder die richtigen Ergebnisse einstellen, und ich bin mir sicher, dass es so kommen wird, dann ist die Stimmung im Stadion auch wieder besser. Das ist doch klar.

Rutten war ziemlich sauer über die Leistung gegen 1860. Sie nicht?

Doch! So dürfen wir uns nicht präsentieren, schon gar nicht in unserer Arena vor den eigenen Fans. Dennoch war es nur ein Freundschaftsspiel, und ich war lange genug selbst aktiv, um zu wissen, dass es nachher ganz anders laufen kann. Wir hatten auch schon ein paar mal eine tolle Vorbereitung und alle waren ganz euphorisch, dann haben wir aber den Auftakt in der Bundesliga verpatzt. Anders herum ist es mir da wesentlich lieber.

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