Es ist ihm selbst ein bisschen unangenehm, das plötzliche Dasein im Rampenlicht. Seit dem Doppelschlag gegen Bröndby IF hat sich für Mike Hanke die Welt verändert.

SCHALKE 04 - Warum Mike Hanke jetzt nicht zur WM darf

hb
12. November 2003, 15:38 Uhr

Es ist ihm selbst ein bisschen unangenehm, das plötzliche Dasein im Rampenlicht. Seit dem Doppelschlag gegen Bröndby IF hat sich für Mike Hanke die Welt verändert.

Es ist ihm selbst ein bisschen unangenehm, das plötzliche Dasein im Rampenlicht. Seit dem Doppelschlag gegen Bröndby IF hat sich für Mike Hanke die Welt verändert. Schon nach dem guten Spiel gegen den FC Bayern mit Lob von den Fachleuten und Fragen der Journalisten überschüttet, könnte der jüngste Auftritt im UEFA-Cup der Durchbruch für den Blondschopf gewesen sein. "Ich habe jetzt innerhalb von wenigen Wochen beide Seiten des Profi-Lebens kennen gelernt. Vor zwei Monaten noch habe ich sehr an mir gezweifelt und ein persönliches Tief durchlitten", gibt Hanke zu.

Die kleine Demontage - erst die Verpflichtung des 34-jährigen Edi Glieder, dann die Beförderung des noch jüngeren Michael Delura - hat den gerade 20-Jährigen nur stark gemacht. Das fruchtende Gespräch vor 13 Tagen mit Chef-Trainer Jupp Heynckes "hat mir dann die Augen geöffnet". So sieht es der Fußball-Lehrer auch. "Mike hat verstanden, was ich ihm sagen wollte. Für ihn ist nun ein Moment gekommen, wo er sich profilieren kann", betont Heynckes.

Am Dienstag sagte Hanke DFB-Trainer Uli Stielike für die "U 20" -WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten (27.11.-19.12.) ab. "Für Mikes Situation hier im Klub ist es wichtig, dass er jetzt nicht vier Wochen weg ist. Ich möchte ihn hier haben", macht Heynckes klar.

Autor: hb

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