Dank der besseren Nerven im Elfmeterschießen sprang für den MSV beim Düsseldorfer Wintercup der dritte Platz heraus.

MSV: Platz drei beim Winter-Cup - Nummer 2 für Korzynietz

„Wir können optimistisch sein“

24. Januar 2009, 20:38 Uhr

Dank der besseren Nerven im Elfmeterschießen sprang für den MSV beim Düsseldorfer Wintercup der dritte Platz heraus.

„Das erste Spiel gegen die Fortuna sind wir sicherlich nicht so angegangen wie man es müsste“, war Peter Neururer mit der 1:3-Packung gegen den Drittligisten nicht einverstanden.

Kein Wunder, denn besonders die Abwehr lud die Hausherren immer wieder zu besten Möglichkeiten ein. „Eigentlich erwarte ich, dass sich die Jungs für die Startelf in Rostock aufdrängen wollen“, berichtete Neururer, der aus der ersten Elf aber nur drei Mann in die engere Wahl nehmen dürfte. Denn bis auf Olcay Sahan, Gordon Schildenfeld und Christian Tiffert wusste niemand zu überzeugen.
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Ganz anders das zweite Match gegen Berlin. „Damit bin ich richtig zufrieden“, lehnte sich der Fußballlehrer entspannt zurück. „Aus dieser Truppe werde ich sicherlich acht Mann in Rostock von Beginn an bringen.“ Gemeint sein könnten: Tom Starke, Bernd Korzynietz, Markus Brzenska, Olivier Veigneau, Cedrick Makiadi, Ivica Grlic, Mihai Tararache und Dorge Kouemaha. „Namen werde ich sicherlich noch nicht nennen, denn wir stehen vor der entscheidenden Woche der Vorbereitung“, wird Neururer in den kommenden sieben Tagen am Feinschliff arbeiten. „Wenn ich auf den Januar zurückschaue, kann ich nur sagen, dass wir optimistisch in die Rückrunde gehen können.“

Dieser Ansicht ist auch Korzynietz. Der Neuzugang, der sich die Nummer zwei ausgesucht hat, strahlte nach seinem Debüt für den MSV: „Es ist schon ein schönes Gefühl, jetzt in seinem eigenen Trikot aufzulaufen. Jetzt bin ich angekommen.“
Und zwar auch sportlich, denn der ehemalige Gladbacher hielt die rechte Seite sauber. „Die zehn Tage Trainingslager haben mir ungemein geholfen, mich an die Mannschaft zu gewöhnen. Für das erste Mal bin ich sehr zufrieden und freue mich auf die Meisterschaft.“

Die Teamleistung wollte er indes nicht kommentieren: „Wir werden die Partien hinter verschlossenen Türen aufarbeiten.“ Aufgrund des ersten Spiels wird das dann wohl einige Zeit dauern.

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