Der Aufsteiger SC Weitmar 45 spielt bisher eine ordentliche Rolle in der Landesliga Westfalen 3. Zu Beginn der Saison tat sich die Mannschaft von Trainer Jörg Berg jedoch eher schwer. Vor allem die Abwehr zeigte sich immer wieder löchrig, viel zu häufig durften die gegnerischen Stürmer jubeln. „Am Anfang haben wir Lehrgeld bezahlt“, betont Marcel Dymid, der in den meisten Fällen als Libero agierte.

Weitmar 45: Dymid bekam die Abwehr in den Griff

"Am Anfang haben wir Lehrgeld bezahlt"

Christian Krumm
23. Januar 2009, 21:57 Uhr

Der Aufsteiger SC Weitmar 45 spielt bisher eine ordentliche Rolle in der Landesliga Westfalen 3. Zu Beginn der Saison tat sich die Mannschaft von Trainer Jörg Berg jedoch eher schwer. Vor allem die Abwehr zeigte sich immer wieder löchrig, viel zu häufig durften die gegnerischen Stürmer jubeln. „Am Anfang haben wir Lehrgeld bezahlt“, betont Marcel Dymid, der in den meisten Fällen als Libero agierte.

„Man hat in den ersten Partien deutlich gesehen, dass wir in den Jahren zuvor kaum mal gegen höherklassige Teams angetreten sind.“
Aber nicht nur diesen Grund führt der 26-Jährige dafür an, dass der SCW schon nach sieben Spieltagen mit 20 Gegentreffern auf dem Konto den vorletzten Rang bekleidete. „Es war ja stellenweise so, dass jeder Schuss des Gegners in unserem Tor einschlug“, schüttelt Dymid den Kopf. Doch diese Zeiten gehören inzwischen der Vergangenheit an.

Denn immer besser kam der Neuling in Schwung und fand sich dann auch in der Klasse zurecht. „Das stimmt“, nickt der Defensivakteur. „Wir haben uns gefangen und danach eine ordentliche Serie hingelegt.“ Sieben Spiele in Folge war die Berg-Elf ungeschlagen. Auch ein Verdienst von Dymid und Co., die die Abwehr sattelfest machten. Auch er selber kann alles in allem mit seinen Leistungen zufrieden sein, auch wenn ihm am Ende der Hinserie eine Verletzung zu schaffen machte. „Ich konnte nicht mitwirken, weil mich Oberschenkelprobleme außer Gefecht gesetzt haben.“

Zur Rückrunde will der ehemalige Jugendspieler des VfL Bochum jedoch wieder angreifen und seinen Stammplatz in der Defensive verteidigen. Im Moment belegt er mit seiner Truppe den achten Rang. Eine Platzierung, mit der man auch nach der Spielzeit gut leben könnte. „Ich denke schon, dass wir in der Lage sind, einen einstelligen Rang zu erreichen. Mit anderen Worten: Wir wollen am Ende da stehen, wo wir jetzt sind“, grübelt Dymid, auf den es dann auch wieder ankommen wird.

Autor: Christian Krumm

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