Viel war in den letzten Tagen darüber spekuliert worden, wer beim Pflichtspielauftakt gegen Werder Bremen (28. Januar) die Startelf bilden würde. Seit Dienstag herrscht zumindest in einigen Punkten Klarheit.

Aufstellungspoker beim BVB: Fingerzeig gegen Bremen?

Kovac hat die Nase vorn

Matthias Dersch
21. Januar 2009, 20:37 Uhr

Viel war in den letzten Tagen darüber spekuliert worden, wer beim Pflichtspielauftakt gegen Werder Bremen (28. Januar) die Startelf bilden würde. Seit Dienstag herrscht zumindest in einigen Punkten Klarheit.

Gewährte BVB-Coach Jürgen Klopp bei den Testspielen gegen Freiburg (1:2) und Osnabrück (3:0), die beide unter der Sonne Spaniens stattfanden, noch nahezu allen schwarz-gelben Akteure regelmäßige Spielzeiten, ging er im vorletzten Test der Vorbereitung gegen Borussia Mönchengladbach (4:2) deutlich gebremster vor.
[gallery]455,0[/gallery]
So bildete Robert Kovac über 90 Minuten das Innenverteidiger-Pärchen mit dem gesetzten Neven Subotic, während Felipe Santana nur auf der Bank schmorte. Zumindest im Moment scheint der routinierte Kroate die Nase vorn zu haben. Sein Einsatz gegen Bremen dürfte ihm sicher sein.

Weil Klopp neben dem verletzten Mats Hummels noch drei weitere Stammspieler (Dede, Sebastian Kehl und Jakub „Kuba" Blaszczykowski) im DFB-Pokal ersetzen muss, war die Innenverteidigung jedoch nicht die einzige Mannschaftsabteilung unter Beobachtung.

Am wenigsten überraschte dabei das Mittelfeld, in dem Tinga den defensiven und Tamas Hajnal den offensiven Part der Raute übernahmen, während Winter-Neuzugang Kevin-Prince Boateng (rechts) und Florian Kringe (links) die Halbpositionen besetzten. Die gleiche Formation dürfte auch am kommenden Mittwoch auflaufen.

Eine Behauptung, die man für Marcel Schmelzer nicht aufstellen kann. Der junge Linksverteidiger, der heute seinen 21. Geburtstag feiert, rückte ins Team, weil Young-Pyo Lee über Wadenprobleme klagte, konnte jedoch nur wenige Argumente für einen Einsatz gegen Werder sammeln. Hier dürfte - genau wie in der Innenverteidigung - der Routinier einen Vorsprung vor der Jugend besitzen.

Autor: Matthias Dersch

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren