Für Ligaverbands-Vizepräsident Peter Peters ist eine Aufstockung der Fußball-Bundesliga von 18 auf 20 Klubs keineswegs vom Tisch.

Schalke: Bundesliga-Aufstockung für Peters nicht vom Tisch

"Debatte ohne Tabus und Denkverbote"

sid
20. Januar 2009, 12:58 Uhr

Für Ligaverbands-Vizepräsident Peter Peters ist eine Aufstockung der Fußball-Bundesliga von 18 auf 20 Klubs keineswegs vom Tisch.

Er mahnte eine sachliche Debatte ohne Tabus und Denkverbote an. "Wir müssen die möglichen wirtschaftlichen Vorteile von Mehreinnahmen mit den sportlichen Nachteilen abwägen. Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, können wir eine grundsolide und zukunftssichere Entscheidung treffen - und keine Minute früher", sagte der Schalke-Vorstand auf der Vereinshomepage.

Ähnlich hatte sich auch DFL-Chef Christian Seifert geäußert. "Das Thema Aufstockung ist ein ganz relevantes Thema, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Aber wir sollten darauf verzichten, kurzfristig Dinge zu entscheiden, die das Bild der Bundesliga in den nächsten 20 Jahren deutlich verändern würden. Wir müssen den Staus quo genau analysieren, die Fakten zusammentragen und dann konsequent eine Enscheidung treffen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Zuletzt hatte sich Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß vehement gegen eine Aufstockung der ersten Liga ausgesprochen. "Ich finde, dass die 2. Liga gerne auf 24 Vereine aufgestockt werden kann. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Aber die erste Liga muss dringend bei 18 Vereinen bleiben, ich bin eher dafür, sie auf 16 zu reduzieren", sagte er in einem Interview der Münchner Zeitung tz.

Autor: sid

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren