Kaum aus dem wohlverdienten Thailand-Urlaub zurückgekehrt, konnte sich Martina Voss zum Auftakt der Trainingswoche auch schon über eine Neuverpflichtung freuen. Mit Femke Maes begrüßt die Trainerin des FCR Duisburg eine erfahrene Nationalspielerin.

FCR Duisburg: Voss freut sich über Entwicklungssprünge

„Meisterschaft wäre Spiegel der Kontinuität“

Sarah Landsiedel
16. Januar 2009, 17:37 Uhr

Kaum aus dem wohlverdienten Thailand-Urlaub zurückgekehrt, konnte sich Martina Voss zum Auftakt der Trainingswoche auch schon über eine Neuverpflichtung freuen. Mit Femke Maes begrüßt die Trainerin des FCR Duisburg eine erfahrene Nationalspielerin.

Die Kapitänin der belgischen Nationalmannschaft, die von Djurgarden IF Stockholm an die Wedau wechselt, ist ab sofort spielberechtigt und soll die Duisburgerinnen in den drei Wettbewerben UEFA-Cup, DFB-Pokal und Meisterschaft verstärken. Bevor am 8. Februar das Nachholspiel beim VfL Wolfsburg angepfiffen wird, blickt Voss im RS-Interview auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück und wagt einen Ausblick auf die Titelchancen der „Löwinnen“.

Martina Voss, mit Femke Maes konnte der FCR eine erfahrene Nationalspielerin verpflichten und auch den FFC Frankfurt ausstechen.

Es freut mich ganz besonders, dass sich Femke für uns entschieden hat. Denn mit Nadine Angerer und Ariane Hingst sind zwei ihrer Ex-Kolleginnen nach Frankfurt gegangen, da lag es nicht fern, dass sie den gleichen Weg einschlägt. Deshalb sind wir stolz Femke bei uns begrüßen zu dürfen.

Auf welcher Position sehen Sie den Neuzugang?

Femke ist sehr variabel einsetzbar und kann uns auf der Sechserposition, auf den Außenbahnen oder im offensiven Mittelfeld verstärken. Ich erwarte von ihr aber keine Wunderdinge. Sie bekommt eine Eingewöhnungszeit, damit sie die Abläufe und den Trainingsalltag kennenlernen kann. In der Vorbereitung wird sich dann vielleicht auch schon zeigen, wo sie für uns am effektivsten ist.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/009/565-9929_preview.jpeg Martina Voss ist stolz auf ihr Team (Foto: Below).[/imgbox]

Besteht die Gefahr, dass eine gestandene Spielerin sofort einen Stammplatz einfordert?

Nein, dazu ist Femke viel zu erfahren. Als wir mit den Gesprächen begannen, fragte sie auch sofort, wozu wir sie überhaupt benötigen. Sie weiß, dass sie in eine gute, funktionierende Mannschaft kommt und sich ihren Platz erarbeiten muss.

Zurzeit findet der Konkurrenzkampf allerdings nicht auf dem Platz statt.

Das ist aufgrund der Platzverhältnisse in der Tat schwierig, aber wir jammern nicht, sondern nehmen es wie es kommt. Wenn wir nicht auf den Rasen können, dann steht halt Lauftraining, Hallenfußball oder Klettern auf dem Programm. Das ist auch eine schöne Abwechslung und trägt zur Teambildung bei. Jedenfalls gibt es keine Alibis.

Viel Zeit bleibt ohnehin nicht, denn Anfang Februar geht es schon mit den Nachholmatches los.

Wir machen uns keinen Stress, die Mädels haben in der Pause alle etwas getan und sind fit. Zwei bis Tests müssen dann reichen, bevor es wieder um Punkte geht. Außerdem freut sich jeder, wenn es endlich wieder los geht...

... und der FCR Jagd auf drei Titel macht.

Ich habe sicherlich das Glück, keine meiner Spielerinnen motivieren zu müssen, denn wir haben große Möglichkeiten. Jede will dabei sein und deshalb im Trainings und im Spiel das Beste geben. Das ist besser als auf Platz acht zu stehen und nicht zu wissen, was kommt.

Autor: Sarah Landsiedel

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