Nach seiner Roten Karte bei der 1:4-Peite gegen den türkischen Fußball-Meister Galatasaray Istanbul wird Nationalspieler Torsten Frings von Werder Bremen mit einer Geldstrafe belegt.

Bremen: Werder belegt Nationalspieler Frings mit Geldstrafe

Pizarro: Reise zu CAS-Verhandlungen nach Mexiko

sid
14. Januar 2009, 14:32 Uhr

Nach seiner Roten Karte bei der 1:4-Peite gegen den türkischen Fußball-Meister Galatasaray Istanbul wird Nationalspieler Torsten Frings von Werder Bremen mit einer Geldstrafe belegt.

"So etwas passt natürlich überhaupt nicht in unser Konzept", sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs dem sid: "Gerade im Hinblick auf unsere Marschroute, dass wir keine Undiszipliniertheiten mehr dulden. Torsten wird eine Geldstrafe erhalten."

Frings war wegen einer Beleidigung des türkischen Schiedsrichters Burak Astar des Feldes verwiesen worden, steht den Hanseaten aber im nächsten Test am Donnerstag (18.30 Uhr) gegen den zwölfmaligen türkischen Meister Besiktas Istanbul zur Verfügung. Die Bremer hatten bereits zum Ende der Bundesliga-Hinrunde mit Undiszipliniertheiten ihrer Profis zu kämpfen. Im Punktspiel am 6. Dezember beim Karlsruher SC (0:1) hatten sich Stürmer Claudio Pizarro und Regisseur Diego zu Tätlichkeiten hinreißen lassen und waren für drei beziehungsweise vier Partien gesperrt worden. Auch in diesen Fällen verhängte Werder Geldstrafen gegen die Spieler.

Stürmer Claudio Pizarro hat das Trainingslager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen im türkischen Belek vorzeitig verlassen. Der Angreifer reiste am Mittwoch zu einer Verhandlung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS nach Mexiko und hofft dort nach einem Streit mit dem peruanischen Verband rehabilitiert zu werden. Nach Abschluss der Trainingslagers soll der 30-Jährige am Freitag in Bremen wieder mit seinen Teamkameraden zusammentreffen.

Pizarro hatte den CAS angerufen, da ihm noch immer der Vorwurf anhängt, nach einem Länderspiel im November 2007 gegen Brasilien angeblich an einer ausschweifenden Party mit weiblicher Begleitung beteiligt gewesen zu sein. Der Verband hatte den damaligen Mannschaftskaptän daraufhin mit einer 18-monatigen Sperre belegt, ohne ihn zu den vermeintlichen Vorfällen anzuhören. "Ich habe mit der Sache überhaupt nichts zu tun gehabt", sagt Pizarro, der sich auch von einer Verkürzung der Sperre nicht beschwichtigen ließ: "Ich möchte, dass festgestellt wird, dass ich zu Unrecht gesperrt worden bin. Deshalb habe ich das Gericht angerufen."

Autor: sid

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