Auch wenn der Erfolg bislang ausblieb, ist Manager Andreas Rettig mit der Arbeit von Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln zufrieden.

Funkel hat in Köln noch Kredit

bb
24. September 2003, 09:10 Uhr

Auch wenn der Erfolg bislang ausblieb, ist Manager Andreas Rettig mit der Arbeit von Trainer Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln zufrieden. "Das Gesamtbild ist absolut in Ordnung, nur die Punkte fehlen", resümiert Rettig.

Der Stuhl von Friedhelm Funkel scheint beim 1. FC Köln noch nicht zu wackeln. Manager Andreas Rettig steht beim Bundesliga-Tabellenletzten weiter hinter dem Trainer, obwohl der Traditionsklub in sechs Spielen dieser Saison erst einen Sieg feiern konnte. "Aber Tatsache ist, dass die Arbeit des Trainers absolut in Ordnung ist. Und wenn wir sagen würden: Wir schmeißen den Funkel raus, was wäre dann? Wer würde uns den Erfolg garantieren. Ich bin bei fast jeder Trainingseinheit anwesend. Was ich da sehe, ist alles hundertprozentig in Ordnung. Das zeigt sich ja auch im Auftreten der Mannschaft. Nein, das Gesamtbild ist absolut in Ordnung, nur die Punkte fehlen", sagte Rettig im Interview mit dem Kölner-Stadt-Anzeiger.

Trainerfrage ist auch in Köln kein Tabuthema

Gleichzeitig macht der ehemalige Freiburg-Manager allerdings auch deutlich, dass er gegebenenfalls bereit ist zu reagieren. "Es gibt für uns kein Tabuthema, auch die Trainerfrage ist es nicht. Wenn ich ein richtiges Problem sehen würde, würde ich zum Trainer gehen und sagen: Friedhelm, entweder du bringst das jetzt hin oder du musst über Bord", äußerte Rettig.

Der FC-Sportmanager ist fest davon überzeugt, dass der erste Bundesliga-Champion den Klassenerhalt schafft: "Ich verstehe die Sorge und das Bangen der Fans. aber ich bin der festen Überzeugung, dass es sechs, sieben, acht Vereine gibt, die für uns in Reichweite sind, und wir drinbleiben werden."

Autor: bb

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