Nun ist also so weit! Nach wochenlangen Spekulationen ist Fortunas Deal mit Stürmer Simon Terodde perfekt.

Düsseldorf: Pelzer bleibt weiter ein Thema

Werner: „Wir mussten reagieren“

Christian Krumm
11. Januar 2009, 08:40 Uhr

Nun ist also so weit! Nach wochenlangen Spekulationen ist Fortunas Deal mit Stürmer Simon Terodde perfekt.

Der Angreifer hat beim MSV Duisburg seinen Vertrag verlängert und wurde anschließend von den Düsseldorfern ausgeliehen. „Nach der Verletzung von Axel Lawarée mussten wir reagieren“, betont Geschäftsführer Sport Wolf Werner, der auch auf eine Verpflichtung über die aktuelle Saison hinaus hoffen darf. Denn der Vertrag beinhaltet eine Option, die es der Fortuna möglich macht, Terodde am Saisonende zu übernehmen.

Bei den „Zebras“ spielte der 20-Jährige bei zwei Kurzeinsätzen in der Hinrunde nicht einmal zehn Minuten in der 2. Bundesliga, bereitete beim 6:1-Sieg gegen den FC Ingolstadt aber sogar einen Treffer vor. In 14 Spielen für die MSV-Zweitvertretung in der NRW-Liga erzielte der Stürmer sieben Treffer. „Simon ist ein sehr talentierter Spieler, der unseren Kader verstärken wird“, sagt Cheftrainer Norbert Meier.

Auch der Zeitpunkt des Transfers war von wichtiger Bedeutung, denn am morgigen Montag reist der Fortuna-Tross ins türkische Belek, wo man ein siebentägiges Trainingslager abhalten wird. „Wir freuen uns, dass der Wechsel noch vor dem Beginn unseres Trainingslagers geklappt hat“, atmet Werner durch, dessen Aktivitäten auf dem Markt aber noch nicht beendet zu sein scheinen. Denn weiterhin steht Dresdens Sebastian Pelzer ganz oben auf der Liste. Der Linksverteidiger war auch von Zweitligist RW Ahlen umworben worden, doch RWA-Manager Stefan Grädler hat bereits angekündigt, dass man sich aus dem Poker um Pelzer zurückgezogen hat.

Ist der Weg damit frei für die Fortuna? Der Hintergrund: Als Meier noch in Dresden auf der Trainerbank saß, war der 28-Jährige sein Kapitän. Sinn würde die Verpflichtung Pelzers auf jeden Fall machen, denn Fabian Hergesell spielt auf der linken Seite momentan ohne Konkurrenz. Ist er fit, läuft er auf.

In der Hinterhand hat man zwar nach wie vor den Ex-Kapitän Henri Heeren, doch zum einen ist der Holländer sehr verletzungsanfällig, zum anderen scheint seine Zeit auch abgelaufen. Vielleicht hat Werner für die Gäste des Neujahrsempfangs, der am heutigen Sonntag im „Tulip Inn Düsseldorf Arena“ abgehalten wird, eine Überraschung parat. Denn nur dann könnte auch Pelzer noch mit in die Maschine Richtung Süden steigen.

Autor: Christian Krumm

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