Vor 450 Zuschauern in der Sporthalle am Westring setzten sich beim Manfred-Gall-Gedächtnis-Pokal am Samstag die Favoriten durch. „Die größte Überraschung des Tages war vielleicht, dass der SC Constantin der Westfalia im zweiten Spiel einen Punkt abgeluchst hat“, kommentierte Heinz Rychlik den Turnierverlauf.

Manfred-Gall-Gedächtnis-Pokal Herne: Sodingen, DSC und Westfalia souverän

Rychlik: „Lob an Kreisligisten“

Sarah Landsiedel
10. Januar 2009, 20:36 Uhr

Vor 450 Zuschauern in der Sporthalle am Westring setzten sich beim Manfred-Gall-Gedächtnis-Pokal am Samstag die Favoriten durch. „Die größte Überraschung des Tages war vielleicht, dass der SC Constantin der Westfalia im zweiten Spiel einen Punkt abgeluchst hat“, kommentierte Heinz Rychlik den Turnierverlauf.

Der Geschäftsführer des Ausrichters SV Sodingen war vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Unsere Erste hat mit neun Punkten ganz souverän die Zwischenrunde erreicht und kann hoffentlich mindestens einen Platz unter den ersten Vier belegen.“

Dabei kann der SV auf Unterstützung hoffen, denn ein Teil der Mannschaft trat zeitgleich beim Sportinho-Cup in Recklinghausen an und konnte dort den DSC Wanne-Eickel mit 3:1 bezwingen. Die andere Hälfte des DSC-Kaders gab sich als Titelverteidiger in Herne keine Blöße und wurde ebenso Gruppenerster (sieben Punkte) wie der Konkurrent Westfalia (sieben Zähler).

Dass sich seine zweite Mannschaft schon nach der Vorrunde verabschieden musste, nahm Rychlik nicht tragisch: „Die 1:2-Auftaktpleite gegen Arminia Sodingen war unglücklich, danach gab es verdiente Niederlagen, das geht schon in Ordnung so.“ Ein Lob schickte Rychlik an die Kreisligisten hinterher: „Die haben wirklich sehr ordentlichen Fußball gezeigt, da muss man die Arminia sicher an erster Stelle nennen.“

Wer sich am Sonntag die 1.000-Euro-Siegprämie einstreichen darf, wird ab 10.30 Uhr ausgespielt. Rychlik will sich zwar nicht festlegen, hat aber zwei Favoriten im Auge: „Die Westfalia und der DSC haben sicherlich beste Chancen.“ Aber auch der Gastgeber könnte ein Wörtchen mitreden, immerhin konnte die Mannschaft von Trainer Vehbija Hodzic schließlich als einziges Team die volle Punktzahl einfahren.
Rychlik hofft auch auf ein volles Haus am Finaltag: „Da kein paralleles Turnier stattfindet, dürfte der Andrang noch etwas größer werden.“

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Autor: Sarah Landsiedel

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