Die ersten vier Teilnehmer der Hauptrunde der Oberhausener Hallenstadtmeisterschaften stehen fest. Die zweiten und dritten der Tabelle müssen am kommenden Samstag noch in die Zwischenrunde. Der Rest streitet sich heute ab 10 Uhr um die verbliebenen Tickets für den 17. Januar.

Oberhausen: BW in der Halle noch ohne Gegentor

Nötzel mit Selbstvertrauen pur

cb/cm
10. Januar 2009, 20:30 Uhr

Die ersten vier Teilnehmer der Hauptrunde der Oberhausener Hallenstadtmeisterschaften stehen fest. Die zweiten und dritten der Tabelle müssen am kommenden Samstag noch in die Zwischenrunde. Der Rest streitet sich heute ab 10 Uhr um die verbliebenen Tickets für den 17. Januar.

Am Vormittag konnten vor allem Adler Osterfeld und DJK Klosterhardt überzeugen. Ebenfalls weiter ist der SC 1920 Oberhausen. Allerdings war Oliver Nötzel, bester Vereinschütze der letzten fünf Jahre, nur bedingt einverstanden mit dem Auftritt der eigenen Mannschaft: „Wir sind etwas enttäuscht, dass wir in der Gruppe nur den zweiten Platz belegt haben. Wir haben mehr erwartet, denn wir haben eine richtig gute Truppe in der Halle. Die Zwischenrunde meistern wir jetzt mit links und dann wollen wir den Titel holen.“

Selbstvertrauen pur, da müssen den Worten in der kommenden Woche auch dementsprechende Taten folgen. Neben den drei erwähnten Teams kam am Vormittag auch GW Holten in die Hauptrunde. Dem Quartett folgte am Nachmittag SC BW Oberhausen und VfR 08 Oberhausen. Beide mit makelloser Bilanz, wobei der VfR 08 die klasse Leistung aus den beiden Vorjahren bestätigen konnte, als man als A-Ligist erst im Finale die Segel streichen musste. Thorsten Hamm, Trainer der 08er, betonte: „Wir haben gute Jungs in der Halle, die vier Erfolge waren Pflichtsiege. Wir hätten teilweise mehr Druck machen können, aber nach vier Siegen kann ich schlecht meckern. Die Endrunde ist ein schönes Ziel, alles andere ist Zugabe, man benötigt auch immer ein bisschen Glück.“

Da wird ihm Matthias Hülsmann, Coach von BW Oberhausen, kaum widersprechen. „Die Endrunde war kein Muss, denn Priorität hat die Meisterschaft. Trotzdem freuen wir uns über die Ergebnisse. Wichtig war, dass die Mannschaft Spaß hat. Wir waren nicht einmal in Bestbesetzung dabei, denn ich nehme zu diesen Veranstaltungen gerne auch A-Jugendliche mit, die sich dann präsentieren können.“

Was offenbar gelang, denn als einziges Team musste man nicht einmal einen Gegentreffer hinnehmen. Hülsmann: „Daher ist das Weiterkommen auch verdient. Wir haben souverän gespielt, ich bin sehr zufrieden.“

Was Andreas Nowack in Ansätzen war. Allerdings macht der Coach der SG Osterfeld sofort klar: „Ich lege nicht so viel Wert auf die Halle. Wir haben eigentlich auch keine typische Hallentruppe. Aber die Jungs spielen lieber unter dem Dach. Denn nach einem Ausscheiden hätten sie am nächsten Wochenende trainieren müssen.“

Das Schlussfazit des ersten Tages zog Hans-Werner Brühl, Fachschaftsleiter Fußball im Stadtsportbund Oberhausen: „Ich bin bisher sehr zufrieden. Die Zuschauerzahl ist mit knapp 950 Zuschauern auch in Ordnung. Wir haben im Vergleich zum Vorjahr 40 Prozent mehr Leute hier gehabt. Man sieht eine positive Entwicklung. Ich mache das seit 23 Jahren und es wird von Jahr zu Jahr besser.“

Weitere Stimmen zur Vorrunde:

Ecevit Bögüs (Adler Osterfeld): „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben kaum ältere Jungs dabei gehabt. Die jungen Spieler haben so ihre Chance bekommen und genutzt. Ich habe noch keine bessere Mannschaft als uns gesehen.“
Achim Meyer (DJK Königshardt): „Anfangs war ich nicht zufrieden. Am Ende wurde das immer besser. Es war unsere Pflicht, hier weiter dabei zu sein. Trotzdem dachte ich, dass es bei uns flüssiger läuft.“

Guido Schürmann (GW Holten): „Ich bin absolut einverstanden, wir haben unser Ziel erreicht. Wir waren zu Beginn nur mit fünf Mann in der Halle, daher haben wir drei Kicker von uns, die unter den Zuschauern waren, noch schnell auf den Spielberichtsbogen gepackt.“
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Autor: cb/cm

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