Dank Hamit Altintop konnte der FC Schalke 04 den Platz in der Arena AufSchalke als Sieger verlassen. Gegen am Ende nur noch neun Spieler von Aufsteiger 1. FC Köln hieß es nach 90 Minuten 2:1 (1:0).

Schalke siegt in letzter Minute gegen neun Kölner

ko
18. August 2003, 11:40 Uhr

Dank Hamit Altintop konnte der FC Schalke 04 den Platz in der Arena AufSchalke als Sieger verlassen. Gegen am Ende nur noch neun Spieler von Aufsteiger 1. FC Köln hieß es nach 90 Minuten 2:1 (1:0).

Mit einem Tor in der Nachspielzeit hat Hamit Altintop Schalke 04 und seinen Trainer Jupp Heynckes am dritten Spieltag der Bundesliga drei Punkte beschert. Der frühere Wattenscheider traf in der Nachspielzeit zum glücklichen 2:1 (1:0)-Erfolg der Königsblauen über den 1. FC Köln, der damit den schlechtesten Saisonstart seit 1992 hinlegte und weiter auf den ersten Zähler nach dem Bundesliga-Coemback wartet. Im 65. West-Derby hatte Dirk Lottner in der 51. Minute mit einem herrlichen Freistoß-Tor die 1:0-Führung der Schalker durch Victor Agali (42.) ausgeglichen.

Unrühmlicher Höhepunkt der Partie waren die Roten Karten gegen den Schalker Jochen Seitz und den Kölner Jörg Heinrich, die nach einer Rangelei von Wolfgang Stark (Ergolding) vom Platz gestellt wurden. In der 90. Minute mussten die Kölner zudem noch den Platzverweis für Marius Ebbers (unsportliches Verhalten) wegstecken.

Abstimmungsfehler bei Schalke

61.027 Zuschauer in der ausverkauften Arena AufSchalke erlebten das Duell zweiter Mannschaften, die mit Notteams antraten. Vor allen Dingen bei Schalke lief es erneut nicht rund. Auch im achten Pflichtspiel der Saison setzte Heynckes ohne neun Stammspieler auf sein Rotationssystem, wobei es in allen Mannschaftsteilen Abstimmungsfehler gab.

Die Kölner mussten praktisch auf eine komplette Abwehr verzichten und spielten nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". "Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht und hätten eigentlich gewinnen können. Es ist in unserer Situation besonders bitter, in der Nachspielzeit zu verlieren", meinte Lottner.

Köln vergibt möglichem Sieg

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel sogar Chancen, um für eine Überraschung zu sorgen. Aber Andrej Woronin (32.), Matthias Scherz und vor allem Ebbers (61.) allein vor Torhüter Rost vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Schalke spielte zwar engagiert, aber niemals zwingend und dürfte in dieser Form kaum um die Bundesliga-Spitze mitspielen können. Dennoch besaßen Agali (20., 38.), Seitz (48.) und Altintop (31.,46.) vorzeitig Möglichkeiten, um den ersten Erfolg unter Dach und Fach zu bringen.

Autor: ko

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