Der Gastgeber 1.FC Köln feierte beim 2. Rheinland-Cup einen Heimsieg. Die Mehrzahl der 14.510 Zuschauer bejubelte einen 2:1-Erfolg im Finale gegen den Zweitligisten TuS Koblenz lautstark und sorgte schon einen Monat früher für Karnevalsstimmung in der Lanxess-Arena. „Dass wir zuhause gewinnen konnten, ist das Beste, was es gibt“, strahlte FC-Spieler Tobias Nickenig. „Wir wollten es im Endspiel nur ein bisschen spannend machen.“

Rheinland-Cup in Köln: FC feiert Heimsieg

Final-Held Marvin Matip

Christian Krumm
05. Januar 2009, 22:48 Uhr

Der Gastgeber 1.FC Köln feierte beim 2. Rheinland-Cup einen Heimsieg. Die Mehrzahl der 14.510 Zuschauer bejubelte einen 2:1-Erfolg im Finale gegen den Zweitligisten TuS Koblenz lautstark und sorgte schon einen Monat früher für Karnevalsstimmung in der Lanxess-Arena. „Dass wir zuhause gewinnen konnten, ist das Beste, was es gibt“, strahlte FC-Spieler Tobias Nickenig. „Wir wollten es im Endspiel nur ein bisschen spannend machen.“

Ein enttäuschendes Bild gab die Fortuna aus Düsseldorf ab. Nach zwei Niederlagen in der Vorrunde verließ man die Lanxess-Arena vorzeitig. Die einzigen beiden Turniertreffer erzielte Marco Christ, der sein Team beim 1:2 gegen Zweitligist TuS Koblenz nach vier Minuten in Führung brachte und im zweiten Gruppenspiel gegen den Gastgeber 1.FC Köln den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte. Doch es nutzte alles nichts, am Ende hieß es 5:1 für die Lokalmatadore. „Dieses Ergebnis ist unbefriedigend“, betonte Fortunas Geschäftsführer Sport Wolf Werner. „Wir haben die eigenen Chancen nicht genutzt und mit unseren Fehlern die Gegner zum Toreschießen eingeladen.“ F95-Akteur Olivier Caillas fügte hinzu: „Wenn man bei so einem Turnier antritt, will man auch weiterkommen.“

Ähnlich wie der Fortuna erging es dem FC St. Pauli, der aber wenigstens in der ersten Hälfte gegen Bayer Leverkusen tollen Hallenfußball bot und sogar mit 3:1 in Front lag. „Da haben wir klasse gespielt“, fand auch „Kiezkicker“ Benjamin Weigelt. „Über unser Ausscheiden sind wir jedoch enttäuscht.“ Denn in Durchgang zwei drehte die Werkself auf und gewann mit 6:3. Gegen die Alemannia aus Aachen folgte eine 0:3-Schlappe.

Im ersten Halbfinale setzte sich die TuS aus Koblenz nach einem spannenden Neunmeterschießen mit 3:2 gegen Bayer Leverkusen durch. „Schade, dass wir nicht ins Endspiel gekommen sind“, ärgerte sich Trainer Bruno Labbadia, schob jedoch nach: „Wir haben spielerisch überzeugt.“ Vor allem Renato Augusto, der mit seinen Tricks der überragende Spieler des Turniers war.

Als zweites qualifizierte sich der 1.FC Köln für das Finale. Mit 5:3 besiegte die Truppe von Trainer Christoph Daum, der das Bad in der Menge genoss und den einen oder anderen Autogrammwunsch erfüllte, die Alemannia aus Aachen. Im Endspiel wurde Kölns Marvin Matip zum Helden, als er auf der einen Seite den entscheidenden Treffer markierte und auf der anderen Seite vor dem einschussbereiten Koblenzer Ardijan Djokaj klärte. „Wir sind sehr glücklich, dass wir den Pokal bei uns behalten konnten“, legte Matip ein Siegerlächeln auf.

Autor: Christian Krumm

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