Der FC Schalke 04 fiebert der neuen Saison entgegen. Mit Trainer Jupp Heynckes peilen die Königsblauen die Rückkehr ins internationale Geschäft an. Der Coach ist nach den ersten Wochen sehr zuversichtlich.

Heynckes nach ersten Wochen sehr zufrieden

11. Juli 2003, 12:36 Uhr

Der FC Schalke 04 fiebert der neuen Saison entgegen. Mit Trainer Jupp Heynckes peilen die Königsblauen die Rückkehr ins internationale Geschäft an. Der Coach ist nach den ersten Wochen sehr zuversichtlich.

Wie es aussieht, passen der FC Schalke 04 und Trainer Jupp Heynckes gut zueinander. Das Zwischenfazit des neuen Cheftrainers fällt zweieinhalb Wochen nach seinem Amtsantritt sehr positiv aus. "Ich habe den Eindruck, dass ich eine sehr professionelle Mannschaft übernommen habe, gerade wenn man bedenkt, was man in der Vergangenheit so gehört hat", sagte der 58-Jährige nach dem einwöchigen Trainingslager im Erzgebirge.

Drei Wochen vor dem Saisonauftakt gegen den Reviernachbarn Borussia Dortmund scheint Heynckes seine Stammformation bereits weitgehend gefunden zu haben. Machte der als "Sauhaufen" durch die Gazetten geisternde Klub in der vergangenen Saison vor allem mit negativen Schlagzeilen außerhalb des sportlichen Geschehens auf sich aufmerksam, ist seit der Amtsübernahme von Heynckes eine wahre Aufbruchsstimmung in Gelsenkirchen zu spüren.

Heynckes will ins internationale Geschäft

Der ehemalige Mönchengladbacher Stürmerstar hat sich für seine Rückkehr in die Bundesliga hohe Ziele gesetzt. Heynckes will Schalke mit "attraktivem und erfolgsorientiertem Fußball" wieder ins internationale Geschäft bringen. "Ich habe mit allen Mannschaften, die ich trainiert habe, guten Fußball gespielt. Sicher kann man nicht immer nur schön spielen, aber die Tendenz ist klar", sagte Heynckes, der "felsenfest davon überzeugt" ist, "dass wir eine gute Saison spielen und die Fans wieder zufrieden stellen können." Ein Rang unter den ersten fünf ist die Vorgabe, es darf aber auch mehr sein. "Ich habe Platz drei im Kopf", meinte Stürmer Ebbe Sand und liebäugelt gar mit der Champions League.

Die Philosophie des neuen Schalker Coaches spielt vor allem zwei der insgesamt fünf Schalker Neuzugänge in die Karten. In den bisher absolvierten sechs Vorbereitungsspielen empfahlen sich der vom Regionalligisten Wattenscheid gekommene Hamit Altintop sowie der vom niederländischen Ehrendivisionär Twente Enschede nach Gelsenkirchen gewechselte Simon Cziommer für einen Platz in der ersten Schalker Elf.

Altintop der neue Mann in der Kreativzentrale?

"Fußball lebt von der Kreativität, ist Phantasie. Schnelligkeit und Kraft kannst du trainieren, aber die nötige Technik hast du entweder oder du hast sie nicht", äußerte Heynckes und meinte damit insbesondere den 20-jährigen Altintop, dem im Schalker Mittelfeld bereits eine zentrale Rolle zugetraut wird.

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