Mit dem Jahresabschluss 2008 können die Cronenberger wie auch Düsseldorfer leben. Denn das torlose Remis zwischen den beiden Kellerkindern am gestrigen Samstag-Abend war ein glücklicher Punkt für die Gastgeber, während die TuRU den Abstand zu den Bergischen allerdings wahren konnte.

Cronenberg - TURU: Torlos und Hermes sagt endgültig „Tschüss“

Zufriedenheit trotz fehlender Kreativität

21. Dezember 2008, 08:35 Uhr

Mit dem Jahresabschluss 2008 können die Cronenberger wie auch Düsseldorfer leben. Denn das torlose Remis zwischen den beiden Kellerkindern am gestrigen Samstag-Abend war ein glücklicher Punkt für die Gastgeber, während die TuRU den Abstand zu den Bergischen allerdings wahren konnte.

Und deshalb zeigte sich CSC-Coach Bert Holthausen mit dem
vorweihnachtlichen Geschenk auch zufrieden; „Für unsere Verhältnisse war es ein überraschender Zähler, denn das Match hätten wir auch verlieren können.“ Es dauerte 25 Minuten, bis die Wuppertaler ihre Scheu vor der TuRU ablegten, doch Marcel Hellmeister vergab die erste Chance, Fidan Nallbani aus knapp zehn Metern die zweite große Möglichkeit (40.). Zwischendurch versäbelte aber auch Düsseldorfs Stürmer Anderson Faluyi einen
totsicher geglaubten Pass. „Das hätte die Führung sein können“,
ärgerte sich TuRUs Co-Trainer Antonio Munoz: „Er hatte ohnehin
keinen guten Tag, denn im zweiten Durchgang hat Anderson noch vier Dinger verballert.“

Die letzten 45 Minuten gingen damit zwar deutlich an die Landeshauptstädter, doch Munoz wollte sich kurz vor der anschließenden Weihnachtsfeier nicht noch mehr ärgern: „Wir haben zwar zwei Punkte verschenkt, können aber zufrieden sein, denn schließlich haben wir so den CSC auf Distanz gehalten.“

Holthausen wollte auch nicht nachkarten, bemängelte aber die
fehlende Kreativität seiner Elf: „Was sich in der zweiten Halbzeit
abgespielt hat, war nicht gut. Wenn die TuRU etwas konsequenter die Angriffe ausgespielt hätte, wären wir als Verlierer vom Platz gegangen.“ Bedanken konnte sich der Linienchef beim reaktivierten Keeper-Oldie Christian Hermes, der nun endgültig seine Handschuhe an den Nagel hängen wird. „Es war sein letztes Spiel und er hat uns mit tollen Paraden den Punkt gerettet, der in der End-abrechnung vielleicht noch sehr wertvoll ist.“

Holthausens Zusatz: „Unsere Vorgabe war, aus den letzten drei Spielen sieben Zähler zu holen. Das haben wir mit fünf nicht ganz geschafft, können aber trotzdem beruhigter in die Winterpause gehen.“ Gelöst zeigte sich dann auch Munoz, der bereits in der 40. Minute Julian Alasan mit einem Muskelfaserriss
auswechseln musste. „Am Ende können wir mit dem Ergebnis
leben. In den letzten Wochen war bei uns ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Wir werden uns in der Vorbereitung neu aufstellen, damit wir dann in der Rückrunde noch einmal voll angreifen können.“

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