Das älteste und traditionsreichste Hallenturnier in Bottrop wird auch in der 34. Auflage wieder die Massen in die Halle locken. Daran gibt es für Günther Kubitza, Ehrenvorsitzender des ausrichtenden SV Vorwärts 08 Bottrop, keinerlei Zweifel. „In den letzten Jahren haben wir es immer geschafft, 80 bis 90 Prozent der Halle zu füllen“, erinnert sich der ehemalige Präsident, für den das Turnier im Vorfeld der Hallen-Stadtmeisterschaften in jedem Jahr ein sportlicher Höhepunkt ist.

Bottrop: 34. Jürgen-Weber-Gedächtnispokal

Auf Kunstrasen der Extraklasse

Christian Pozo
21. Dezember 2008, 14:57 Uhr

Das älteste und traditionsreichste Hallenturnier in Bottrop wird auch in der 34. Auflage wieder die Massen in die Halle locken. Daran gibt es für Günther Kubitza, Ehrenvorsitzender des ausrichtenden SV Vorwärts 08 Bottrop, keinerlei Zweifel. „In den letzten Jahren haben wir es immer geschafft, 80 bis 90 Prozent der Halle zu füllen“, erinnert sich der ehemalige Präsident, für den das Turnier im Vorfeld der Hallen-Stadtmeisterschaften in jedem Jahr ein sportlicher Höhepunkt ist.

Gewidmet ist das Turnier dem Gedenken an Jürgen Weber, der zusammen mit seiner Frau vor 35 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Weber war lange Kassierer des SV Vorwärts.

Nochmal aufgewertet wird die Veranstaltung durch den Kunstrasen, der in der Dieter-Renz-Halle bespielt wird. „Der Rasen und das Bandensystem sind ein absolutes Novum in Bottrop. Die teilnehmenden Mannschaften sind von der Idee begeistert.“ 12 Teams werden sich auf dem künstlichen Grün miteinander messen, der sportliche Ehrgeiz steht dabei ganz klar im Vordergrund. Kubitza: „Es werden keine großen Siegprämien ausgeschüttet. Insgesamt werden 600 Euro ausgelobt. Aber das Turnier bringt inzwischen ein gewisses Renomee mit, von daher ist es nicht schwer, die Teams trotzdem in die Halle zu bekommen.“

Die Favoritenrolle ist für den Funktionär klar verteilt. Die Bezirksligisten VfB und Barispor Bottrop sind die aussichtsreichsten Kandidaten auf den Cup. „Das sportliche Niveau war in den letzten Jahren schon extrem hoch angesiedelt, alleine durch den Kunstrasen erhoffen wir uns da nochmal einen weiteren Schub“, erklärt Kubitza.

34 Jahre lang war er selbst Vorsitzender des SVW, nach langer Zeit in der Bezirksliga geht der Klub mittlerweile in der Kreisliga B auf Torejagd. Der Verein befindet sich im Umbruch. „Die Verantwortlichen leiten die Geschicke des Klubs sehr besonnen, das Turnier ist dabei ein wichtiger Faktor.“ Kubitza selbst hat den Pokal seinerzeit ins Leben gerufen. „Seitdem ist der Jürgen-Weber-Gedächtnispokal so etwas wie der Testlauf zu den Hallenstadtmeisterschaften.“

Autor: Christian Pozo

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