Der letzte Auftritt des MSV in diesem Jahr war ein Spiegelbild der letzten zwölf Monate.

MSV: 1:1 in Osnabrück - Neururer schiebt Frust

„Wir treten auf der Stelle“

12. Dezember 2008, 20:10 Uhr

Der letzte Auftritt des MSV in diesem Jahr war ein Spiegelbild der letzten zwölf Monate.

Beim 1:1 (1:1)-Remis in Osnabrück offenbarten die „Zebras“ einmal mehr ihre Verunsicherung und durften sich am Ende bei Keeper Tom Starke bedanken, dass überhaupt noch ein Zähler mit ins Revier genommen wurde. „Tom hat uns den Punkt gerettet“, stellte auch Trainer Peter Neururer sichtlich enttäuscht fest.
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Dabei begann die Partie eigentlich nach dem Geschmack der Gäste. Nach einem feinen Pass von Mihai Tararache setzte sich Cedrick Makiadi gekonnt durch, behielt die Übersicht und legte für Dorge Kouemaha auf. Der Stürmer musste das Leder nur noch zur 1:0-Führung über die Linie drücken (18.)
Doch anstatt nun befreiter aufzuspielen, gaben die Duisburger das Heft aus der Hand. Tobias Willi und Pablo Caceres sorgten dann mit einer Fehlerstafette für den Ausgleich. Osnabrücks Marvin Braun wollte eigentlich aufs Tor schießen, doch aus dem Schuss wurde eine Flanke, die Thomas Reichenberger zum 1:1 einnetzte (26.). Der erste Gegentreffer für Neururer. „Das war ein desolates Abwehrverhalten“, schimpfte der Coach. „So darf man sich nicht präsentieren.“

Obwohl er mit dem „nackten Ergebnis beim heimstarken VfL leben kann“, überwog bei Neururer trotzdem der Frust: „Die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, war nicht in Ordnung. Wir sind in meinen vier Spielen zwar ungeschlagen geblieben, aber mit den ständigen Unentschieden treten wir auf der Stelle.“

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