Auch bei Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies war die Erleichterung über das Ende der Negativserie groß.

Schalke: Tönnies sieht klares Konzept

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

09. Dezember 2008, 12:34 Uhr

Auch bei Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies war die Erleichterung über das Ende der Negativserie groß.

Nach dem 1:0-Sieg am vergangenen Samstag gegen Hertha BSC äußerte der Unternehmer seine Zuversicht, dass der von Trainer Fred Rutten und Manager Andreas Müller zum gewünschten Erfolg führen werde.

Clemens Tönnies, wie wichtig war für Schalke der Sieg gegen Hertha BSC nach dem Ärger der vergangenen Wochen?

Sehr wichtig! Ich freue mich darüber, die Mannschaft hat auch über weite Strecken guten Fußball gezeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg, den müssen wir fortsetzen.

Kevin Kuranyi scheint aber vom Weg abgekommen zu sein, oder?

Kevin ist ein Thema für sich, aber ich denke, dass er wieder kommen und seine Tore schießen wird.

Die Fans pfiffen nur gegen ihn standen ansonsten hinter der Mannschaft!

Ja, so ist Schalke. Die Fans sind unser Kapital, sie wissen, dass wir nur gemeinsam unsere Situation verbessern können.

Wie groß ist noch Ihr Vertrauen in den zuletzt so kritisierten Manager?

Das ist keine Frage, ich glaube an Andy! Wir haben unter der Woche Tacheles geredet und werden uns in der Winterpause erneut zusammensetzen, um zu besprechen, wie es weiter geht. Er und der Trainer haben ein klares Konzept, das werden wir umsetzen.

Wie groß wird der von Müller angekündigte personelle Umbruch denn sein?

Dafür ist er zuständig, da mische ich mich nicht ein. Wir haben gute Spieler in unserem Kader, das hat man gegen Berlin gesehen. Aber es ist natürlich immer unser Ziel, den Kader weiter zu optimieren.

Platz drei ist mit fünf Punkten Abstand wieder einigermaßen in Sichtweite. Bleibt die Qualifikation für die Champions League das erklärte Saisonziel?

Auf jeden Fall! Wir werden uns nicht schon kurz vor Halbzeit der Saison hinstellen und sagen: Wir korrigieren unsere Ziele nach unten. Die Saison ist schließlich noch lang genug, um den Abstand nach ganz oben aufzuholen.

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