In einer am Ende deutlichen Angelegenheit gewann der DJK Adler Frintrop sein letztes Heimspiel des Jahres gegen die SG Osterfeld mit 6:2. Unter strahlend blauem Himmel bewiesen die Gastgeber vom Wasserturm, dass der dritte Rang nach der Hinrunde kein Zufall war.[i]Ein Ortstermin.[/i]

BL 9 NR: Adler Frintrop besiegt SG Osterfeld fulminant (Ein Ortstermin)

"Das haben wir gebraucht!"

Stefan Schölzel
07. Dezember 2008, 22:43 Uhr

In einer am Ende deutlichen Angelegenheit gewann der DJK Adler Frintrop sein letztes Heimspiel des Jahres gegen die SG Osterfeld mit 6:2. Unter strahlend blauem Himmel bewiesen die Gastgeber vom Wasserturm, dass der dritte Rang nach der Hinrunde kein Zufall war.[i]Ein Ortstermin.[/i]

Dabei sah es zeitweilig gar nicht so eindeutig aus. Der viel versprechende Spielbeginn, bei dem Adler die Favoritenstellung untermauerte, wurde gegen Ende der ersten Halbzeit gewissermaßen zu einem „Balanceakt“. Zunächst traf Frintrops Dennis Peter nur den linken Außenpfosten (12.), ehe sich zehn Minuten später Daniel Checa-Romero den Ball schnappte und aus gut 18 Metern die Führung für die Hausherren erzielte.

Die Offensivabteilung schlug nur sieben weitere Spielminuten erneut zu, als Peter nach Doppelpass mit Checa-Romero zum 2:0 vollendete. Dementsprechend gefiel auch Trainer Hansi Wüst der Auftakt: „Die ersten dreißig Minuten waren sehr gut von uns, hatten da alles unter Kontrolle und müssen eigentlich auch noch mehr Tore machen aus der Vielzahl an Torchancen.“

Anstatt für die Entscheidung zu sorgen, ließ sich Adler hinten rein drängen – folglich fiel der Anschluss für die SG Osterfeld durch Andreas Ohm. „Das war wieder typisch für uns. Wir haben drum gebettelt, den Rhythmus wieder verloren“, hob Wüst auch die Nachlässigkeiten seiner Mannschaft hervor.

Matthias Ebbing markierte acht Minuten nach Wiederanpfiff per artistischem Drehschuss gar den Ausgleich für die Gäste, der die Mannen von Trainer André Nowak jedoch wider Erwarten in eine Tiefschlafphase stellte.

Fortan nahm Adler wieder die Zügel in die Hand. Vor allem Peter und der quirlige Checa-Romero drehten nun richtig auf, erzielten binnen drei Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Wüst weiter: „Nach dem Ausgleich war ich zwei, drei Minuten unsicher, was passiert – aber die Reaktion war dann eindeutig. Das haben wir gebraucht!“

Im weiteren Spielverlauf konnte der nun gefährlichste Sturm der Liga für weiteren Jubel unter den knapp 150 Zuschauern sorgen: Christian Koch per Foulelfmeter (67.), abermals Checa-Romero, diesmal per Lupfer über Gäste-Keeper Sebastian Kuhn (77.) und letztendlich konnte sich auch Adlers Schlussmann Marcel Bolte mit einem gehaltenen Elfmeter (SGO-Kapitän Celal Cakir vergab in der 85. Minute) auszeichnen. Und so lautete auch Wüsts Schlussfazit ob der drückenden Überlegenheit in der letzten halben Stunde lobend: „Das Spiel haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen“.

Ein Mitspracherecht um den Aufstieg räumt man sich in Frintrop derzeit noch nicht ein. „Der erste Platz ist weit weg. Aus eigener Kraft wird es sicherlich schwierig werden. Haarzopf und Schönebeck werden das wohl machen, aber wir sind bereit. Wenn beide stolpern sollten, würden wir den Platz gerne annehmen“, hofft der Übungsleiter auf mögliche Überraschungen in der Rückrunde.

Autor: Stefan Schölzel

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