Personenschutz für Feyenoord-Präsident

12. Dezember 2006, 10:31 Uhr

Mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und Personenschutz für Präsident Jorien van den Herik wird am Mittwoch das UEFA-Cup-Spiel von Feyenoord Rotterdam gegen Wisla Krakau über die Bühne gehen.

Mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und Personenschutz für Präsident Jorien van den Herik wird am Mittwoch das UEFA-Cup-Spiel von Feyenoord Rotterdam gegen Wisla Krakau über die Bühne gehen. Van den Herik hatte am Freitag seinen Rücktritt als Feyenoord-Boss angekündigt und erklärt, dies habe nichts mit Fan-Protesten zu tun. Allerdings hatte er in den letzten Monaten mehrfach anonyme Brief mit Morddrohungen erhalten. Feyenoord war nach Ausschreitungen seiner Fans in den vorherigen Europacup-Spielen bei AS Nancy (0:3) und gegen die Blackburn Rovers (0:0) zu einer Geldstrafe von umgerechnet 126.000 Euro (200.000 Schweizer Franken) verurteilt worden. Zudem muss Feyenoord zwei Europacup-Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten, sofern Anhänger des Klubs in den kommenden drei Jahren erneut negativ auffallen sollten. Die Niederländer müssen die Partie gegen Krakau gewinnen, um die K.o. -Runde des UEFA-Cups zu erreichen.

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