1:1 in Celta Vigo! Huber hält Eintracht im UEFA-Cup-Rennen

02. November 2006, 22:58 Uhr

Mit seinem ersten Europapokal-Tor hat Alexander Huber Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trotz 31-minütiger Unterzahl im UEFA-Cup alle Chancen offen gehalten.

Mit seinem ersten Europapokal-Tor hat Alexander Huber Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trotz 31-minütiger Unterzahl im UEFA-Cup alle Chancen offen gehalten. Der 21-Jährige sorgte beim 1:1 (1:1) gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo nach dem frühen Rückstand durch Jose Pereira (10.) für den wichtigen Ausgleich (17.) und sicherte damit den ersten Punkt der Hessen in der Gruppenphase. Gegen Newcastle United am 30. November hilft dem UEFA-Cup-Sieger von 1980 im Kampf um das Erreichen der K. o.-Runde dennoch nur ein Sieg. Allerdings muss die Eintracht dann auf Alexander Meier verzichten, der nach zwei unnötigen Fouls Gelb-Rot sah (59.).

Vor nur 14.000 Zuschauern im Estadio Balaidos präsentierten sich die Hessen zunächst äußerst nervös und standen gegen den Tabellen-Elften der spanischen Primera Division gleich gehörig unter Druck. Zunächst scheiterte der Braslianer Nene mit einem Kopfball aus kurzer Distanz (3.), sieben Minuten später ließ Jesus Perera, der überraschend anstelle des Ex-Wolfsburgers Fernando Baiano in der Anfangsformation der Galizier stand, Frankfurts Keeper Oka Nikolov aber keine Abwehrchance (10.). Nach einer guten Viertelstunde hatten die Frankfurter, die zum Erreichen der Ausscheidungs-Runde mindestens Dritter werden müssen, den frühen Schock allerdings verarbeitet und erzielten mit dem ersten Angriff den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich. Nach einer Kombination über Michael Thurk und Benjamin Köhler sorgte der überraschend in die Anfangsformation gerückte Huber für den 1:1-Halbzeitstand (17.).

Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel hatte die mitgereisten 1500 Anhänger mit seinem Rotationsprinzip zunächst erneut schwer überrascht. Der griechische Nationalspieler Ioannis Amanatidis, der in der Bundesliga bereits vier Treffer erzielt hat, und auch der zuletzt immer stärker werdende Albert Streit saßen zunächst nur auf der Bank. Dafür spielte im Angriff der japanische WM-Teilnehmer Naohiro Takahara, der aber erneut blass blieb. Nach dem Seitenwechsel brachte Funkel für Huber den ehemaligen Bielefelder Michael Fink. Die Partie verflachte zunächst zusehends, ehe Frankfurts zentraler Mittelfeldspieler Alexander Meier innerhalb von nur vier Minuten zweimal foulte und mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (59.).

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