In Bröndby: Eintracht will Faust-Pfand einlösen

27. September 2006, 12:19 Uhr

An der Stätte der größten internationalen Schmach will Bundesligist Eintracht Frankfurt sein Faust-Pfand aus dem Hinspiel einlösen und den lukrativen Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals perfekt machen.

An der Stätte der größten internationalen Schmach will Bundesligist Eintracht Frankfurt sein Faust-Pfand aus dem Hinspiel einlösen und den lukrativen Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals perfekt machen. `Wir wollen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance lassen. Die sollen gar nicht erst daran denken, dass sie den Spieß noch umdrehen können´, sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel vor dem Erstrunden-Rückspiel am Donnerstag (18.05 Uhr/Konferenzschaltung im DSF) beim dänischen Vize-Meister Bröndby IF aus Kopenhagen, wo der Europacup-Sieger von 1980 beim 0:5 vor 16 Jahren eine seiner schwärzesten Stunden auf Europas Fußball-Bühne erlebte.

Das soll sich nicht wiederholen, und sowohl das 4:0-Polster aus dem Hinspiel als auch die Erfolgsserie der in dieser Saison noch ungeschlagenen Eintracht machen Mut. `Die Jungs haben so viel Selbstvertrauen, dass sich niemand sorgen machen muss´, glaubt Frankfurts Urgestein Karl-Heinz Körbel, der das Aus in Kopenhagen vor 16 Jahren auf dem Platz hilflos miterlebte. Michael Thurk, der im Hinspiel einen Hattrick erzielte, erklärte: `Wir lassen uns das nicht mehr nehmen.´ Doch die Klub-Verantwortlichen warnen vor Überheblichkeit. `Bröndby hat nichts mehr zu verlieren und wird alles auf eine Karte setzen´, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der sich im Fall der Qualifikation für die Gruppenphase über Mehreinnahmen von 2,5 Millionen Euro freuen darf. Bruchhagen erwartet `im hohen Maße aggressive Dänen´, bei denen schon im Hinspiel Henrik Kildentoft und Mark Howard vom Platz gestellt worden waren.

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