Gleich sechs der neun angesetzten NRW-Liga-Partien fielen dem schlechten Wetter zum Opfer, sodass lediglich auf drei Plätzen der Ball rollte. Mit dabei, dass Kellerduell zwischen dem SV Schermbeck und der Hammer SpVg. Zwar angepfiffen aber bereits zur Pause entschieden war die Partie zwischen der SSVg Velbert und den Sportfreunden aus Siegen. Im ungleichen Duell zwischen Oestrich-Iserlohn und Aachen II behielt der Gast knapp die Oberhand.

NRW-Liga: Der 16. Spieltag im Überblick

Drei Spiele, 17 Tore - Schießbude Velbert

Patrick Ryg
24. November 2008, 12:49 Uhr

Gleich sechs der neun angesetzten NRW-Liga-Partien fielen dem schlechten Wetter zum Opfer, sodass lediglich auf drei Plätzen der Ball rollte. Mit dabei, dass Kellerduell zwischen dem SV Schermbeck und der Hammer SpVg. Zwar angepfiffen aber bereits zur Pause entschieden war die Partie zwischen der SSVg Velbert und den Sportfreunden aus Siegen. Im ungleichen Duell zwischen Oestrich-Iserlohn und Aachen II behielt der Gast knapp die Oberhand.

Bereits nach 40 gespielten Minuten hatten die Aachener Reserve-Kicker das orangerote Leder dreimal im gegnerischen Kasten untergebracht. Der Gastgeber aus Oestrich-Iserlohn kam zwar kurz vor dem regulären Ende noch bis auf 2:3 heran, schaffte es jedoch nicht den Aachener die drei Punkte noch zu entreißen. "Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Trotzdem fahren wir verdient als Sieger nach Hause“, lautete das Fazit des Alemannen-Coach Eric van der Luer nach dem Abpfiff.

"Ich habe überhaupt kein Problem damit ein Spiel zu verlieren, aber ich habe ein Problem mit der Art und Weise, wie wir das Spiel heute verloren haben", ärgerte sich SSVg-Trainer Peter Kunkel nach der 1:6-Klatsche gegen die Sportfreunde Siegen. Die Freude über den schnellen Ausgleich durch Daniel Nigbur währte nicht lang, denn Joseph Laumann schoss das Schlusslicht mit seinem lupenreinen Hattrick fast im Alleingang ab. Die Velberter behalten mit acht Pünktchen auf der Habenseite weiterhin die rote Laterne in der Liga.

Als eine "besonders bittere Niederlage", bewertete Hammer-Trainer Hans-Werner Moors die 2:3-Niederlage beim SV Schermbeck. Denn nach einer torreichen und ausgeglichenen ersten Hälfte übernahmen die Gäste das Ruder und hatten mehrere gute Möglichkeiten, in Front zu gehen. Doch anstatt den überfälligen dritten Treffer zu erzielen, kassierten sie zehn Minuten vor dem Ende selbst das dritte Tor, das zugleich die zehnte Pleite der Hammer besiegelte. "So machen wir uns das Leben unnötig schwer. Das war ein Rückschlag gegen einen schlechten Gegner", klagte Moors nach dem Schlusspfiff und auch Abteilungsleiter Hartmut Weber bezeichnete die Niederlage als "unglaublich".

Autor: Patrick Ryg

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