Speldorfs Trainer Dirk Wißel ist bedient. Denn durch das 2:2 (2:1)-Remis gegen Homberg hat der VfB die nächste Möglichkeit verspielt, sich nach ganz oben zu katapultieren. „Wenn man von sieben Heimspielen nur zwei gewinnt, muss sich die Mannschaft die Frage stellen, ob sie überhaupt aufsteigen will“, säuert der Coach: „Doch das wird nicht verbal, sondern nur durch Leistung beantwortet.“

Speldorf nur 2:2 gegen Homberg

Wollen die „Messdiener“ nicht aufsteigen?

22. November 2008, 16:33 Uhr

Speldorfs Trainer Dirk Wißel ist bedient. Denn durch das 2:2 (2:1)-Remis gegen Homberg hat der VfB die nächste Möglichkeit verspielt, sich nach ganz oben zu katapultieren. „Wenn man von sieben Heimspielen nur zwei gewinnt, muss sich die Mannschaft die Frage stellen, ob sie überhaupt aufsteigen will“, säuert der Coach: „Doch das wird nicht verbal, sondern nur durch Leistung beantwortet.“

Und die war lediglich im ersten Durchgang ansprechend. „Wir sind auch verdient mit 2:1 in die Pause gegangen“, kann sich Wißel mit den ersten 45 Minuten identifizieren. Doch was danach geschah, treibt ihm die Zornesröte ins Gesicht. „Homberg hat uns dann völlig den Schneid angekauft“, schimpft Wißel, der am gestrigen Samstag einen 20-minütigen und lautstarken Monolg vor dem Team hielt. „Entweder stellt man sich wie ein Messdiener hin und betet das ‚Vater unser‘, oder man hält dagegen. Wir haben uns für die erste Variante entschieden.“

Und prompt die Quittung kassiert. „Wir haben andauernd andere Sorgen. Mal hauen wir die Dinger nicht rein, mal patzen wir hinten. Und gegen den VfB hat uns die Einstellung gefehlt“, grantelt Wißel: „Wir haben nur zugeschaut. Es hat nicht viel gefehlt, dann hätten einige Spieler von uns dem Gegner für seine tollen Spielzüge auch noch applaudiert.“

Besonders bitter: Die Rote Karte für Oktay Güney. Wißel: „Das war mein letzter Stürmer. Aber das passt zu unserem Auftritt, in dem sich der Unparteiische unserem Niveau angepasst hat.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren