Die UEFA-Cup-Auslosung brachte den vier deutschen Teams lösbare Gegner: Schalke 04 trifft auf Espanyol Barcelona, der Hamburger SV auf den FC Thun, Hertha auf Rapid Bukarest und Stuttgart auf Middlesbrough.

Schalke im UEFA-Cup vor der Hürde Barcelona

bb
16. Dezember 2005, 13:49 Uhr

Die UEFA-Cup-Auslosung brachte den vier deutschen Teams lösbare Gegner: Schalke 04 trifft auf Espanyol Barcelona, der Hamburger SV auf den FC Thun, Hertha auf Rapid Bukarest und Stuttgart auf Middlesbrough.

Attraktives Los für Bundesligist Schalke 04 im UEFA-Pokal: Die Königsblauen treffen in der Zwischenrunde am 15./16. und 23. Februar auf den spanischen Klub Espanyol Barcelona. In den weiteren Partien mit deutscher Beteiligung trifft der HSV auf den Schweizer Erstligisten FC Thun, der VfB Stuttgart bekommt es mit dem englischen Premier-League-Verein FC Middlesbrough zu tun und Hertha BSC Berlin spielt gegen Rapid Bukarest. Der HSV muss zunächst auswärts antreten, die restlichen drei Bundesligisten haben Heimrecht.

Gleichzeitig wurden die Paarungen für das Achtelfinale ermittelt. Dabei winkt ein deutsches Duell. Sollten sich Hamburg und Hertha durchsetzen, würden sie in der Runde der letzten 16 am 9. und 15./16. März aufeinandertreffen. Stuttgart würde bei einem Weiterkommen auf den Sieger der Partie zwischen dem FC Brügge und AS Rom treffen. Schalke erwartet bei einem Erfolg über Barcelona entweder Slavia Prag oder den US Palermo.

Briem zögert, Götz ist zuversichtlich

Stuttgarts Manager Herbert Briem war nur bedingt zufrieden: "Das ist eine harte Aufgabe. Der FC Middlesbrough ist eine stark besetzte Mannschaft. Uns wäre ein Südeuropäer lieber gewesen. Es ist immer ein kleiner Nachteil, wenn man zuerst daheim antreten muss."

Hertha-Trainer Falko Götz war da optimistischer: "Man darf nicht nur nach dem Namen gehen. Es ist sicherlich eine gute Mannschaft. Der Gegner ist ernst zu nehmen, aber das Los ist machbar. Ich werde Giovanni Trapattoni anrufen, um mich über Bukarest zu informieren."

Der HSV kann sich sogar über ein "Traumlos" freuen. "Thun war mein Wunschgegner. Ein unglaublich sympathischer Verein. Wir sollten die Schweizer aber nicht unterschätzen, immerhin hat die Mannschaft in der Champions League für Aufsehen gesorgt", erklärte der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.

Schalke freut sich auf Espanyol

Bei Schalke 04 herrschte einstimmige Zufriedenheit mit dem Los. "Das ist ein interessantes Los und sportlich eine lösbare Aufgabe. Glücklicherweise keine Reise im Februar in die große Kälte - und nach Barcelona wollten wir mit Schalke auch immer mal", sagte Manager Rudi Assauer. Und auch Teammanager Andreas Müller war zufrieden: "Spanische Mannschaften stehen für attraktiven, technisch hochwertigen Fußball und daher nicht umsonst in Europa ganz oben. Wir lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden. Für Fans und Mannschaft ist dies eine spannende Aufgabe."

Autor: bb

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