Torsten Frings hat am Montagabend als einziger in Berlin anwesender deutscher Nationalspieler den Termin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel verpasst. Nach Angaben von Teammanager Oliver Bierhoff sei der Mittelfeldspieler auf der Fahrt von Bremen in die Hauptstadt in einen Stau geraten und nicht rechtzeitig im Mannschaftshotel eingetroffen, um sich für den Empfang im Bundeskanzleramt entsprechend umzuziehen.

Kanzlerin wartet vergebens auf Frings

"Besonderer Stellenwert der Nationalmannschaft"

sid
18. November 2008, 14:37 Uhr

Torsten Frings hat am Montagabend als einziger in Berlin anwesender deutscher Nationalspieler den Termin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel verpasst. Nach Angaben von Teammanager Oliver Bierhoff sei der Mittelfeldspieler auf der Fahrt von Bremen in die Hauptstadt in einen Stau geraten und nicht rechtzeitig im Mannschaftshotel eingetroffen, um sich für den Empfang im Bundeskanzleramt entsprechend umzuziehen.

Neben den für das Länderspiel gegen England am Mittwoch im Olympiastadion (20.45 Uhr/live im ZDF) nominierten 20 Spielern waren auch Kapitän Michael Ballack und Philipp Lahm sowie der Trainerstab der Einladung gefolgt. Ballack, Lahm und Frings waren als Mitglieder des Mannschaftsrates nach dem Treffen mit der Bundeskanzlerin an den Prämien-Verhandlungen für die WM-Qualifikation beteiligt.

Bierhoff berichtete, dass es für die Spieler eine Ehre gewesen sei, von der Kanzlerin empfangen zu werden. Zugleich hätte diese Einladung den besonderen Stellenwert der Nationalmannschaft dokumentiert.

Die Regierungschefin habe den Spielern zunächst ihr Büro gezeigt und dann noch andere Räumlichkeiten ihres Regierungssitzes. Anschließend hätten die Spieler die Möglichkeit gehabt, die Kanzlerin zu privaten und beruflichen Dingen zu befragen. "Das war ein sehr interessanter Aufenthalt", fasste Bierhoff den Besuch zusammen.

Autor: sid

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