Schalke-Manager Rudi Assauer hat die wirtschaftliche Lage seines Vereins als

Assauer drängt "Knappen" zum sportlichen Erfolg

17. Juli 2004, 11:23 Uhr

Schalke-Manager Rudi Assauer hat die wirtschaftliche Lage seines Vereins als "angespannt, aber nicht dramatisch" bezeichnet. Die nachträgliche Qualifikation für den UEFA-Cup erklärte der 60-Jährige dennoch zur Pflicht.

Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage von Schalke 04 fordert Manager Rudi Assauer eine Erfolgsserie der "Knappen" im UI-Cup und die damit verbundene Qualifikation für den UEFA-Cup. Vor dem Match gegen Vardar Skopje sagte Assauer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ): "Jeder Euro Zusatzeinnahme verbessert die wirtschaftliche Situation. Deshalb müssen wir auch da rein, ohne Wenn und Aber. Je mehr internationale Spiele, desto entspannter wird unsere Lage."

Dennoch sei die finanzielle Situation der Königsblauen trotz Verbindlichkeiten von über 100 Millionen Euro zwar "angespannt, aber nicht dramatisch. Hier ist alles so weit abgesichert, dass normalerweise nichts passieren kann."

Den Ein-Euro-Deal mit der Stadt Gelsenkirchen bei der Übernahme des Parkstadions und die anschließende Aktivierung der Arena in der Schalker Bilanz mit 15 Millionen Euro, die den Verlust des Klubs im abgelaufenen Geschäftsjahr auf lediglich 4,127 Millionen Euro reduziert hatte, relativierte Assauer: Es sei "zwar richtig, dass unser Minus-Kapital mit der Vereinbarung heruntergefahren wurde. Doch im Gegenzug haben wir uns verpflichtet, sämtliche Folgelasten fürs Stadion abzutragen." Über die Höhe und Fälligkeiten der dabei entstehenden Kosten machte der Ex-Profi jedoch keine Angaben.

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