Amerika hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit Barack Obama einen neuen Präsidenten gewählt.

BVB: Familie Subotic im Obama-Fieber, auch Neven zufrieden

„Gut, dass er sich durchsetzen konnte“

Matthias Dersch
06. November 2008, 12:37 Uhr

Amerika hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit Barack Obama einen neuen Präsidenten gewählt.

Klar, dass auch Neven Subotic, US-Amerikaner in Diesten des BVB, das spannende Finale zwischen dem Demokraten und seinem Widersacher John McCain von Deutschland aus verfolgte. „Ich freue mich über das Ergebnis, denn es ist mal etwas Neues. Es ist gut, dass es diesmal nicht einer der typischen älteren, weißen Männer geworden ist, sondern sich Obama durchsetzen konnte“, zeigte sich der 19-Jährige zufrieden mit der am Ende deutlichen Entscheidung, an der er allerdings nicht aktiv teilgenommen hat: „Ich habe überlegt, ob ich mich registrieren lassen soll. Aber als ich gesehen habe, wie weit Obama vorne lag, habe ich es gelassen. Gut, dass es auch so geklappt hat.“

Anders als in Deutschland, wo man mit Vollendung des 18. Lebensjahrs automatisch wahlberechtigt ist, muss man sich in den USA erst registrieren lassen, um sein Kreuz zu machen. Zu viel Arbeit für Subotic, den sowieso nicht mehr sonderlich viel mit Amerika verbindet. „Meine Familie lebt noch dort, aber das war es dann auch mit den Verbindungen“, bestätigt der Innenverteidiger, der mittlerweile seit über drei Jahren wieder in Deutschland lebt.

Bei seiner Schwester Natalja sieht es da schon anders aus. „Ich wollte am Dienstagabend eigentlich mit ihr telefonieren“, berichtet Subotic, „aber sie konnte nicht, weil sie per Telefon Werbung für Obama gemacht und die Leute dazu aufgefordert hat, zur Wahl zu gehen.“

Für die Wahrung des Haussegens im Hause Subotic war es demnach gut, dass sich der Demokrat auch ohne Nevens aktive Hilfe durchsetzte. Sportlich konnte der frühere Mainzer am gestrigen Mittwoch ebenfalls ausschließlich Positives vermelden. Zwar bekam der Defensivakteur einen Schlag auf den Fuß und musste daraufhin minutenlang behandelt werden. Größere Probleme gab es aber nicht: „Ich kann am Samstag spielen.“

Autor: Matthias Dersch

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