Spitzenreiter EHC Dortmund und die noch immer ungeschlagenen DEG Metro Stars 1b dominieren weiterhin die Regionalliga. Vorerst hat das Verfolgerfeld jedoch die Möglichkeit, ein wenig heranzurücken - dem Spielplan sei Dank. Der verordnete dem Tabellenführer nun nämlich eine zweiwöchige Zwangspause. „Es ist nicht gerade günstig, wenn wir 14 Tage auf das nächste Spiel warten müssen. Das schadet dem Rhythmus“ zeigte sich Trainer „Jesse“ Panek wenig begeistert, denn nächster Gegner sind ausgerechnet die Düsseldorfer.

Moskitos Essen: "Saison seriös zu Ende spielen"

Werner: „Liegen voll im Soll“

Aaron Knopp
02. November 2008, 22:12 Uhr

Spitzenreiter EHC Dortmund und die noch immer ungeschlagenen DEG Metro Stars 1b dominieren weiterhin die Regionalliga. Vorerst hat das Verfolgerfeld jedoch die Möglichkeit, ein wenig heranzurücken - dem Spielplan sei Dank. Der verordnete dem Tabellenführer nun nämlich eine zweiwöchige Zwangspause. „Es ist nicht gerade günstig, wenn wir 14 Tage auf das nächste Spiel warten müssen. Das schadet dem Rhythmus“ zeigte sich Trainer „Jesse“ Panek wenig begeistert, denn nächster Gegner sind ausgerechnet die Düsseldorfer.

Mitten unter den Verfolgern tummelt sich indes Zweitliga-Absteiger Moskitos Essen. Die „Krabbelgruppe“ von Trainer Juris Kruminsch spielt dort genau die Rolle, die sich die Verantwortlichen vor der Saison von ihnen gewünscht haben. „Wir haben ja nur gegen Dortmund und Düsseldorf verloren“, nickt Pressesprecher Bernd Werner, „und dass wir an die nicht ranreichen können, ist klar.“ Dafür wiesen die „Mücken“ am Freitag den EHC Troisdorf mit 6:5 in die Schranken. Am heutigen Sonntag geht es zu den Dinslaken Kobras. „Ich gehe von einer engen Partie aus und hoffe natürlich, dass wir am Ende die Nase vorn haben werden“, erklärte ESC-Coach Kruminsch.

Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende könnte der Klub vom Westbahnhof noch näher an seine Zielsetzung heranrücken. „Wir haben gesagt, dass wir auf Platz sechs kommen und in der Aufstiegsrunde mitmischen wollen“, unterstreicht Werner - auch wenn der Funktionär den Verein auf einem guten Weg sieht. „Man merkt natürlich noch immer eine gewisse Skepsis, aber der Zuschauerschnitt liegt bei 700, wir haben mit 500 kalkuliert. Auch im Hintergrund haben wir viele alte Sponsoren weiterhin an uns binden können.“

Dennoch sei der Aufstieg selbst im Fall der Fälle kein Thema. „Natürlich kann man sagen, dass alles möglich ist, wenn man in der Aufstiegsrunde mitspielt. Aber wir bleiben dabei, dass wir darüber sprechen, wenn die Voraussetzungen geschaffen sind.“ Auf diesem Weg laufe es aber ordentlich, bekräftigt Werner. „Wir liegen voll im Soll, haben bisher alle Verpflichtungen eingehalten und werden diese Saison erst einmal seriös zu Ende spielen.“

Autor: Aaron Knopp

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