Dank einer kämpferisch guten Leistung ist der Bundesligist FC Schalke 04 nach dem torlosen Unentschieden im Rückspiel der Vorschluss-Runde beim tschechischen Vertreter Slovan Liberec ins UI-Cup-Finale eingezogen.

Schalke schafft den Einzug ins UI-Cup-Finale

dit
07. August 2003, 12:01 Uhr

Dank einer kämpferisch guten Leistung ist der Bundesligist FC Schalke 04 nach dem torlosen Unentschieden im Rückspiel der Vorschluss-Runde beim tschechischen Vertreter Slovan Liberec ins UI-Cup-Finale eingezogen.

Nach 90 Minuten schweißtreibender Schwerstarbeit hat der Bundesligist Schalke 04 den Einzug in das Finale des UI-Cups geschafft. Den Königsblauen reichte ein torloses Remis im Halbfinal-Rückspiel beim tschechischen Vertreter Slovan Liberec, nachdem sie das Heimspiel eine Woche zuvor mit 2:1 gewonnen hatten. Am 12. und 26. August treffen die Westfalen auf den SV Pasching aus Österreich um die Teilnahme am lukrativen UEFA-Cup.

Abwehr im Bilde

Vor 9090 Zuschauern starteten die Gastgeber erwartet aggressiv und erspielten sich eine klare Überlegenheit. Allerdings zeigte sich die Schalker Abwehr im Bilde und klärte auch die brisanten Situationen nach Standardsituationen ohne Probleme. Erst nach rund 25 Minuten konnten sich die Westfalen befreien und inszenierten einige Konter. Allerdings gingen sie sehr schlampig mit ihren wenigen Chancen um.

Auf der anderen Seite zeichnete sich Torhüter Frank Rost nach einem Schuss von Vaclac Kolousek, Schütze des Gegentores in der Arena AufSchalke, nach 31. Minuten zum ersten Mal aus. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes hatte sich im Verlaufe der Spielzeit immer besser auf das schnelle und schnörkellose Spiel der Tschechen eingestellt, agierte aber selbst zu passiv. Zittern musste Schalke bei einem Distanzschuss von Karol Kisel wenige Sekunden vor der Halbzeit.

Liberec mit der Brechstange

Nach dem Wiederanpfiff setzte Victor Agali mit einem allerdings verunglückten Torschuss ein erstes Zeichen, was jedoch Liberec unbeeindruckt ließ. Slovan erhöhte den Druck, um das möglicherweise entscheidende 1:0 zu erzielen, bot damit jedoch den Schalkern Raum zum Kontern. Pech hatte dabei Gerald Asamoah (62.) mit einem Kopfball. In der Schlussminuten versuchte es Liberec mit der Brechstange und sorgte in der Schalke Defensive für einige Aufregung.

Autor: dit

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