Nach dem 3:3 (0:1) gegen die Stuttgarter Kickers rieben sich die WSV-Fans verwundert die Augen:

WSV: Irre Aufholjagd gegen die Kickers

Erst Tasmania, dann Man United

01. November 2008, 13:45 Uhr

Nach dem 3:3 (0:1) gegen die Stuttgarter Kickers rieben sich die WSV-Fans verwundert die Augen:

Wie war dieses Remis denn nun einzuordnen? Schließlich präsentierten sich ihre Kicker in der Schlussphase wie Manchester United und holten einen Zwei-Tore-Rückstand noch auf. Der Haken: Zu Beginn glich man eher Tasmania Berlin. „Ich fand es sehr nett von den Zuschauern, dass sie nach dem 0:2 noch geblieben sind“, erklärte WSV-Trainer Christoph John.
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Der vertraute der Elf, die drei Tage zuvor in Paderborn einen 1:0-Überraschungserfolg landete. Später räumte er ein: „Die Entscheidung war falsch. Es waren einige dabei, die schon von Anfang an müde waren.“

Das nutzten die Gäste zu Treffern von Angelo Vaccaro (4.), Orlando Smeekes (50.) und Bashiru Gambo (84.), der den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Dirk Heinzmann (61.) mit dem 1:3 beantwortete. „Danach mussten wir eigentlich jede Hoffnung aufgeben“, erklärte John. Wohl wissend, dass Heinzmann (88.) und Michael Stuckmann (90.) doch noch das Remis retteten.
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„Wir sind mega-enttäuscht, was für ein beschissener Tag“, bemerkte VfR-Coach Edgar Schmitt. Anders die Stimmung bei John: „Wir sind glücklich mit dem Ergebnis, mit der Leistung weniger.“

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