In der 3. Runde des UI-Cups hat Bundesligist Schalke 04 beim moldawischen Vertreter Dacia Chisinau mit 1:0 (1:0) gewonnen. Das Tor des Tages für die

Schalke besiegt Chisinau im UI-Cup mit 1:0

20. Juli 2003, 11:26 Uhr

In der 3. Runde des UI-Cups hat Bundesligist Schalke 04 beim moldawischen Vertreter Dacia Chisinau mit 1:0 (1:0) gewonnen. Das Tor des Tages für die "Königsblauen" erzielte Neuzugang Simon Cziommer.

Bundesligist Schalke 04 hat sein erstes Pfilchtspiel schadlos überstanden und Trainer Jupp Heynckes einen Sieg beschert. Im Hinspiel der 3. Runde des UI-Cups setzten sich die Königsblauen bei Dacia Chisinau ohne große Mühe mit 1:0 (1:0) durch. Das Rückspiel findet am 26. Juli in der heimischen SchalkeArena statt.

Vor 5000 Zuschauern in der moldawischen Hauptstadt sorgte Simon Cziommer bereits in der 23. Minute für den erwarteten Erfolg des letztjährigen Pokalsiegers gegen den international drittklassigen Gegner. Die Gastgeber erarbeiteten sich im gesamten Spielverlauf keine einzige Torchance und lauerten im eigenen Stadion lediglich auf Konter.

In der Anfangsformation des siebenmaligen deutschen Meisters standen vier von fünf Neuzugängen, nachdem Heynckes auf sieben Stammspieler verzichten musste. Als einzige Spitze agierte Victor Agali. Dennoch stellte der Viertplatzierte der moldawischen Mini-Liga den Bundesligisten auf schwer bespielbarem Boden vor keine großen Probleme.

Nachdem die ersten 15 Minuten ohne nennenswerte Chancen verstrichen waren, traf Cziommer mit einem Schuss aus knapp 18 Metern ins Tor. Danach kontrollierten die Schalker Ball und Gegner und konnten sich dabei auf ihre Defensivabteilung verlassen. In der 37. Minute hatte Cziommer die Vorentscheidung auf dem Fuß, sein Schuss aus 25 Metern landete aber am Pfosten.

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte die Heynckes-Elf das Geschehen, hielt sich aber mit ihren Angriffsbemühungen zurück. In der 79. Minute schien der Schalker Erfolg endgültig perfekt zu sein, als ein direkter Freistoß von Neuzugang Lewan Kobiaschwili im Winkel landete. Schiedsrichter Sten Kaldma aus Estland hatte allerdings auf indirekten Freistoß entschieden und gab den Treffer nicht.

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