Fußball-Zweitligist Kickers Offenbach hat zum ersten Mal seit 16 Jahren das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.

2:1 gegen Burghausen! Toppmöller schießt OFC ins Viertelfinale

Zum ersten Mal seit 16 Jahren

20. Dezember 2006, 20:58 Uhr

Fußball-Zweitligist Kickers Offenbach hat zum ersten Mal seit 16 Jahren das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.

Fußball-Zweitligist Kickers Offenbach hat zum ersten Mal seit 16 Jahren das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Cup-Gewinner von 1970 schaffte durch einen 2:1 (0:0)-Sieg über den Liga-Konkurrenten Wacker Burghausen als einziger Klub aus dem Unterhaus den Sprung in die Runde der letzten Acht und darf weiter vom Finale in Berlin träumen. Burghausen verpasste im zweiten Spiel unter Interimstrainer Fred Arbinger den größten Erfolg seiner 76-jährigen Vereinsgeschichte. Dino Toppmöller gelang in der ersten Minute der Nachspielzeit das entscheidende Tor für Offenbach. Burghausens `Joker´ Thorsten Burkhardt (73.) hatte die erste Führung der Kickers durch Suat Türker (46.) ausgeglichen.

Vor 9131 Zuschauern am Bieberer Berg boten beide Teams eine indiskutable erste Halbzeit. Die Kickers, die nach vier Liga-Siegen in Serie selbstbewusst hätten aufspielen können, hatten die einzige Chance vor der Pause. Dino Toppmöller setzte einen Kopfball auf die Oberkante der Querlatte (8.). Im Anschluss lähmte die Angst vor dem entscheidenden Fehler das Spielgeschehen, Burghausen traute sich gar nicht mehr aus der Defensive. Als Wacker sich nach der Pause noch im Tiefschlaf befand, schlug Türker zu. Der Stürmer schob eine Hereingabe von Thorsten Judt aus zwei Metern über die Linie. Erst eine Viertelstunde nach dem Tor erwachte Wacker, startete erste zaghafte Offensivaktionen und wurde belohnt.

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